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ENNETBÜRGEN: Wärmeverbund wird ausgedehnt

Die ordentliche Genossengemeinde wählte Präsident Albert Gabriel für eine weitere Amtsdauer sowie Stefan Barmettler als neuen Genossenrat. Vier Sachgeschäften wurde diskussionslos zugestimmt.
Rosmarie Berlinger
Von links: der scheidende Genossenrat Willi Achermann, Präsident Albert Gabriel und der neue Genossenrat Stefan Barmettler. (Bild: Rosmarie Berlinger (Ennetbürgen, 25. März 2018))

Von links: der scheidende Genossenrat Willi Achermann, Präsident Albert Gabriel und der neue Genossenrat Stefan Barmettler. (Bild: Rosmarie Berlinger (Ennetbürgen, 25. März 2018))

Rosmarie Berlinger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

185 Genossenbürgerinnen und Genossenbürger, mehr als die Hälfte der Gesamtzahl, erlebten am vergangenen Sonntagvormittag eine informative Genossengemeinde. Aufschlussreich erwies sich der Jahresbericht von Präsident Albert Gabriel. Nebst einer Teilrevision des kantonalen Korporationsgesetzes, Mitsprache bei der Vernehmlassung zu einer Teilrevision des kantonalen Baugesetzes sowie der Schaffung eines neuen Gewässerschutzgesetzes, habe das laufende Projekt – Neubau Buochserstrasse 6 und die damit verknüpfte Dorfkerngestaltung – den Genossenrat intensiv beschäftigt. Dem seit sechs Jahren geplanten Vorhaben mit dem Bau eines Zentrumshauses sei von kantonalen Amtsstellen die Bremse auferlegt worden, informierte der Präsident.

Nachdem das Projekt auf der Stufe Gemeinde alle Hürden gemeistert habe, hätte sich die kantonale Raumplanung am Umstand gestört, dass in der öffentlichen Zone von Ennetbürgen Wohnungen gebaut würden. Zuerst sollte die Parzelle der Kirchgemeinde von der öffentlichen Zone in eine Wohnzone umgewandelt werden. Die Umzonung sei für die Frühjahrsgemeindeversammlung vom 25. Mai traktandiert. «Wenn es optimal läuft, hoffen wir, im Herbst 2018 mit dem Abbruch des alten Gebäudes zu starten und Anfang 2019 den eigentlichen Baustart vorzunehmen», erklärte der Präsident. Ferner habe auch im Berichtsjahr der Flugplatz für viel Arbeit gesorgt.

Von den vier zu wählenden Genossenräten erfuhren Peter Huser, Urs Baumgartner und Albert Gabriel eine unangefochtene Wiederwahl auf vier Jahre. Ebenfalls wiedergewählt auf vier Jahre wurde Rita Durrer als Genossenschreiberin. Für den nach 20 Jahren ausscheidenden Genossenrat Willi Achermann wählte die Gemeinde den 28-jährigen Stefan Barmettler. Präsident Albert Gabriel wurde wiedergewählt für zwei weitere Jahre. Das Amt bereite ihm nach wie vor Spass, erklärte Gabriel.

Kredit genehmigt für erweiterten Wärmeverbund

Diskussionslos wurden vier Sachgeschäfte gutgeheissen: Es sind dies die Erteilung eines Baurechts in der Einfamilienhaus-Überbauung Aumühle an eine in Ennetbürgen wohnhafte Familie sowie der Verkauf von zwei Einstellhallenplätzen, ebenfalls in der Aumühle. Die Gewährung eines Kredits in der Höhe von 115 000 Franken soll der Planung eines erweiterten Wärmeverbundes dienen. Die Erschliessung von Ennetbürgen wäre von der Herdern her und dann südlich der Stanserstrasse entlang des Korporationsgebietes vorgesehen. Auf jeden Fall soll eine Verbindung mit dem bereits bestehenden Wärmenetz im Dorfzentrum hergestellt werden. Für die Sanierung der Strasse Herdern bewilligte die Versammlung zudem einen Kredit von 65 000 Franken.

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