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ENNETBÜRGEN/BUOCHS: Wetter und EM hielten viele Leute fern

Die Organisatoren sind zufrieden mit dem Kinospektakel. Allerdings bleibt dieses Jahr ein Defizit.
Martin Uebelhart
Das Kinospektakel im Strandbad Buochs-Ennetbürgen wurde von 3500 Personen besucht, deutlich weniger als im vergangenen Jahr. (Bild: PD)

Das Kinospektakel im Strandbad Buochs-Ennetbürgen wurde von 3500 Personen besucht, deutlich weniger als im vergangenen Jahr. (Bild: PD)

Martin Uebelhart

Rund 3500 Personen besuchten dieses Jahr die Filmvorführungen des Kinospektakels im Strandbad Buochs-Ennetbürgen. Die 20. Ausgabe des Freiluft­kinos lief vom 1. Juli bis am vergangenen Wochenende. Man habe nicht an die Zahlen des vergangenen Jahres herankommen können, sagt Toni Odermatt, Ennetbürger Gemeinderat und Präsident des Kinospektakels. Damals verzeich­neten die Organisatoren 5200 Eintritte. Odermatt führt den Zuschauerschwund einerseits auf das Wetter zurück, das während Tagen «nicht ideal» gewesen sei. «Und auch die Fussballeuropa­meisterschaft hat uns wohl den einen oder anderen Zuschauer gekostet», schätzt er.

Gemeinden übernehmen Defizit

Das schlägt sich auch in den Finanzen nieder. Die genauen Zahlen liegen noch nicht vor, doch Odermatt geht von einem Defizit in der Grössenordnung von rund 12 000 Franken aus. «Vergangenes Jahr hatten wir ein Plus in der gleichen Höhe», sagt er. Für das Defizit kom­men die Gemeinden Ennetbürgen und Buochs auf. «Grundsätzlich sind wir aber sehr zufrieden. Wir konnten alle Filme zeigen», sagt er. «Der letzte Film war gleichzeitig der, der am besten lief», so Odermatt weiter. «Zu ‹Ice Age 5› strömten fast 700 Personen ins Strandbad.» Auch «Schellen-Ursli» sei ein Publikumsmagnet gewesen. Gezogen habe auch «Ein ganzes halbes Jahr». Und das, obwohl er am Abend des EM-Finals gelaufen sei.

Actionfilme sind nicht mehr Trumpf

«Romantische Komödien finden immer Anklang», hält er fest. Auch Einheimische Filme fänden ihr Publikum. «Auf der anderen Seite stellen wir fest, das Actionfilme nicht mehr so ziehen.» Diese richteten sich an ein eher jüngeres Publikum. «Die jungen Leute schauen diese Filme, wenn sie aktuell im Kino laufen, aber dann kein zweites Mal.» «Spectre» etwa, das jüngste James-Bond-Abenteuer, vermochte gerade einmal gut 200 Leute in die Badi zu locken. Die Organisatoren wollen sich Gedanken machen, wie man wieder mehr Leute zu den Filmen bringen kann. «Wir werden über die Bücher gehen», so Odermatt. So oder so wird das Kinospektakel auch nächstes Jahr stattfinden: «Die Gemeinden haben den Beitrag für die kommenden fünf Jahre bewilligt.»

Das Echo der Besucher sei durchwegs positiv gewesen, betont er. «Vor allem die neue Food-Zone ist gelobt worden.» Nebst dem bewährten Badi-Beizli mit Grilladen, Fischknusperli und Salaten konnte man sich in der Food-Zone in einer Wein- und Cüplibar mit Häppchen sowie mit Spezialitäten aus Ghana, lateinamerikanischen Cocktails und Thai-Food verköstigen.

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