ENNETBÜRGEN/SARNEN: Die Kurven der Oldtimer haben es ihm angetan

Die neuen Autos findet er öde, deshalb hat sich Mario von Allmen einen Oldtimer gekauft. Damit verbunden: viel Stolz und viel Arbeit.

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Mario von Allmen präsentiert seinen Oldtimer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Mario von Allmen präsentiert seinen Oldtimer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Elegant schmiegen sich die wuchtigen Kotflügel ans Chassis. Stolz tront die Kühlerfigur über der mächtigen Motorhaube. Das polierte Chrom der zwei massigen Frontscheinwerfer, des trotzigen Kühlergrills und der geschwungenen Stossstange glänzt in der Sonne. Keine Frage: Der gelb-grüne Auburn Jahrgang 1937 ist ein Prachtskerl. Das weiss auch sein Besitzer Mario von Allmen, und entsprechend stolz posiert der Ennetbürger für die Fotografin vor seinem US-Cabriolet. Von Allmen ist einer von über 420 Fahrern, der dieses Wochenende am «Oldtimer in Obwalden» teilnimmt (siehe Artikelverweis).

Entschieden hat seine Frau
«Mich faszinieren die alte Technik und die tollen Formen dieser Fahrzeuge», erzählt von Allmen. Die heutigen Autos würden mittlerweile ja fast alle gleich aussehen. Der 60-jährige Flugzeugbauingenieur ist bereits vor 30 Jahren vom Wunsch beseelt worden, sich einen Oldtimer zu kaufen. Ein Ami sollte es sein, und einer mit Jahrgang zwischen 1930 und 1945. «Ältere Modelle sind schwierig zu fahren und heikel in der Wartung», sagt der Technikfreak. Vor 12 Jahren hatte er das nötige Kleingeld zusammen und kaufte sich in Oklahoma den Auburn-Oldtimer. «Ich wollte eigentlich einen Ford V 8, Jahrgang 1935», sagt von Allmen und schiebt schmunzelnd nach: «Aber meiner Frau gefiel der Auburn besser.»

42'000 Franken kostete der Oldtimer er ist übrigens der einzige seiner Art in der Schweiz. Rund 15'000 Franken steckte von Allmen in die Restauration.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.