Ennetbürger Piraten entern den Dorfplatz

Sie stehen am Eingang des Stanser Dorfplatzes, die Piraten aus Ennetbürgen, und warten am Schmutzigen Donnerstag auf den Beginn des grossen Umzugs. Die Familien Fässler und Zimmermann, vier Erwachsene und vier Buben, zeigen sich in voller Montur: Kopftücher, Augenklappen und Piratenhüte.

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Die Familien Fässler und Zimmermann aus Ennetbürgen sind mit einem Piratenschiff gekommen, um den Frohsinn-Umzug zu sehen. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Die Familien Fässler und Zimmermann aus Ennetbürgen sind mit einem Piratenschiff gekommen, um den Frohsinn-Umzug zu sehen. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

«Eigentlich wären wir Frauen lieber als Abba gegangen», verrät Petra Zimmermann. «Da gibt es aber keine Kanonen», wirft Geni Fässler ein. «Doch da wir sechs männliche und zwei weibliche Wesen sind, haben sich die Piraten durchgesetzt», sagt Petra Zimmermann. Und ihr Lebenspartner Martin Sigrist meint: «Männer sind halt gerne Piraten.»

Bild: Geri Wyss/Neue NZ
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Sunneguugger Ennetbürgen mit Radioaktiv. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Schärbähufä aus Hergiswil. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Tambourenverein Ennetbürgen (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Der Orangenwagen der ehemaligen Frohsinnpaare. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Die jubilierenden Chältisägler aus Stans. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Die jubilierenden Chältisägler aus Stans (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Die jubilierenden Chältisägler aus Stans. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Städerschränzer aus Alpnach. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Städerschränzer aus Alpnach. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Zauberhafte Unterwasserwelt von Familie Hasler & Co. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Begegnung mit mitgeführten Grind der Firlifanz aus Kerns. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Ribihäxä Dallenwil. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Familienfasnächtler aus Engelberg mit einem Tanz der Vampire. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Arvihyler aus Kerns (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Arvihyler aus Kerns. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Nahbrand Hergiswil mit einer Rotchäpplinummer. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Nahbrand Hergiswil mit einer Rotchäpplinummer. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Sunneguugger Ennetbürgen mit Radioaktiv. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)
Auf der Ehrentribüne kommt allerlei geflogen, in der Mitte der Frohsinnvater von Stans Ruedi II. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)

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Bahrenwagen als Chassis

Mit dabei haben sie auch ihr Piratenschiff. Die Familien haben es zusammen in sorgfältiger Arbeit gebaut. Am Mast weht ein Segel, und selbst der Ausguck ist bemannt. «Insgesamt haben wir etwa 50 Stunden für den Bau des Schiffs gebraucht», schätzt Geni Fässler. Und dabei hätten sie die Überstunden noch gar nicht einberechnet. «Wir wollten einen Leiterwagen in ein Schiff umbauen, sodass wir mit den Kindern an die Fasnacht gehen können», sagt Petra Zimmermann. Aus dem Leiterwagen wurde dann ein Bahrenwagen der Armee. Dieses Untergestell zeichnet sich durch spezielle hohe Stabilität aus. Darauf bauten sie das Schiff auf. Alles sieht massiv und stabil aus. Selbst das Steuerrad ist voll funktionstüchtig.

Gasgrill und Konfettikanone

Auch die Ausrüstung lässt nichts zu wünschen übrig. Achtern ist ein Gasgrill eingebaut und ein Kasten für Verpflegung und altersgerecht abgestufte Getränke. Besondere Freude haben die vier Buben an der Konfettikanone. Sie füllen sie fleissig mit den kleinen, farbigen Papierschnitzeln, die sie in einer Schatztruhe mitführen. Nach der Fasnacht wollen die Familien das Schiff für die Kinder in den Garten stellen.

Den Wagen geschoben«Geschoben», ist die Antwort auf die Frage, wie denn der Wagen von Ennetbürgen nach Stans gekommen sei. Am Morgen um 10 Uhr seien sie in Ennetbürgen losmarschiert, erzählt Geni Fässler. Die Kinder auf dem Schiff, die Erwachsenen nebenher. Und so gehts dann später auch wieder zurück.

Martin Uebelhart