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ENNETMOOS: Besucherrekord: 26'000 an Teffli-Rally

Ein Vollerfolg – zur 10. Teffli-Rally kamen so viele Besucher wie noch nie. Wesentlichen Anteil hatte auch der Freitagabend, an dem doppelt so viele Musikfans kamen wie bei der letzten Austragung.
Philipp Unterschütz
Ruedi Durrer aus Kerns in der Kategorie 3, bei welcher der Erfindergeist Trumpf ist. (Bild: Dominik Wunderli)

Ruedi Durrer aus Kerns in der Kategorie 3, bei welcher der Erfindergeist Trumpf ist. (Bild: Dominik Wunderli)

Philipp Unterschütz

philipp.unterschuetz@nidwaldnerzeitung.ch

Die Erfolgsgeschichte nimmt kein Ende. Mit jeder Austragung werden es mehr Besucher. Waren es vor zwei Jahren noch 21'000, kamen dieses Jahr zur 10. Teffli-Rally sage und schreibe 26'121 Personen. «Und doch hatte man das Gefühl, dass es vor zwei Jahren enger war», freut sich Mediensprecher Christian Niederberger. «Durch die Anpassungen, die wir gemacht haben, wie das Versetzen von Lokalen oder eine leichte Verkürzung der Strecke, haben wir viel Platz gewonnen.» Das Konzept sei diesbezüglich voll aufgegangen.

Viel zum Erfolg beigetragen habe auch, dass man am Freitag mit der Crossover-Band Claw­finger auf einen zugkräftigen Namen gesetzt habe. Mit rund 7800 Besuchern konnte man die Zahl gegenüber der letzten Austragung vor zwei Jahren glatt verdoppeln. «Man hörte schon im Vorfeld ein gutes Echo. Dass dann aber so viele Leute kamen, hat auch uns überrascht», sagt Christian Niederberger. Es sei das Ziel, dass man auch künftig einen grossen Hauptact verpflichte.

Mehr Stürze, aber keine gravierenden Verletzungen

So wie sich das OK freuen kann, dass die Jubiläums-Teffli-Rally ein rundum gelungenes Volksfest wurde, darf auch der Rennleiter Patrick Odermatt mit dem perfekten Ablauf zufrieden sein. «Es war richtig viel Spannung in den Rennen drin. Allerdings gab es mehr Stürze der Fahrer, und auch mehr defekte Tefflis mussten von der Strecke gestossen werden», meint Odermatt. «Aber auch wenn es manchmal prekär aussah, gab es keine ernsthaften Verletzungen. Auch nicht bei einem Fahrer, den man zur Sicherheit ins Spital zur Überwachung brachte.»

Zufrieden sein darf der Rennleiter auch in Sachen Regeln. Es gab keine Verstösse. Nur bei einem Fahrer hätte man nach den Vorläufen die Zylinder nachgemessen, weil er verdächtig schnell gewirkt habe. Sein Teffli sei aber regelkonform gewesen.

Freuen durfte sich auch Fabio Abächerli aus Giswil, der sich mit seinem Bruder Marco, dem Titelverteidiger, grosse Hoffnungen auf den Sieg in Kategorie 1 gemacht hatte. Nachdem er bereits jeden seiner Vorläufe für sich entschieden hatte, gewann er am Schluss auch tatsächlich den Final. «Das haben wir bis um fünf Uhr morgens gefeiert. Dass es möglich war, ist natürlich insbesondere auch unserem Vater, dem ‹Chefmechaniker›, zu verdanken.» Weniger gut lief es hingegen für Bruder Marco. In einem Vorlauf hatte er einen schweren Sturz, und im Final schied er kurz nach dem Start mit technischem Defekt aus. «Es war wahrscheinlich der Vergaser. Aber der Frust hält sich in Grenzen. Damit muss man halt immer rechnen», meint ­Fabio Abächerli.

Das Datum für die nächste Teffli-Rally in zwei Jahren steht noch nicht fest. «Aber es wird wohl wieder am letzten August-Wochenende sein», so Mediensprecher Christian Niederberger.

Ranglistenauszug

Kategorie 1: 1. Fabio Abächerli, Giswil (Team Kurväflitzer); 2. Martin Schraner, Au (Team Chicken Runner); 3. Samuel Murer, Dallenwil (Team Dalleweyler Tefflibuebe).

Kategorie 2: 1. Michi Burch, Giswil (Yamaha Factory Racing Team); 2. Sandro Riebli, Giswil (–); 3. Stephan Hermann, Ennetmoos (Team X-Cycles GmbH).

Originellster Kategorie 2:Fabian Fleischmann, Giswil (Team Theos Rennstall).

Kategorie 3: 1. Franz Odermatt, Ennetmoos (Spicherli Racing Team); 2. Thomas Odermatt, Hergiswil (Team Der Schöne und das Biest); 3. Pius Odermatt, Ennetbürgen (Team Choubä houzär).

Originellster Kategorie 3: Adi Burch/Stefan Halter, Ennetbürgen (Team Zeit zu gehen).

Die vollständigen Ranglisten finden sich unter: www.teffli-rally.ch

Kari Kreidler am Kids Rennen. (Bild: André A. Niederberger)

Kari Kreidler am Kids Rennen. (Bild: André A. Niederberger)

So sehen Sieger aus. In diesem Jahr wieder, Abächerli, jedoch...Fabio Abächerli, der Bruder von Marco Abächerli. (Bild: André A. Niederberger)

So sehen Sieger aus. In diesem Jahr wieder, Abächerli, jedoch...Fabio Abächerli, der Bruder von Marco Abächerli. (Bild: André A. Niederberger)

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