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ENNETMOOS: Blanca wartet auf Sieger

So kurz nach dem Unspunnen-Fest kommt dem Allweg-Schwinget besondere Bedeutung zu. Es ist die erste Gelegenheit für etliche Schwinger, Revanche zu nehmen.
Der Spender des diesjährigen Allweg-Siegerpreises Sepp Niederberger, Besitzer Thomas Agner sowie OK-Präsident Werner Durrer (von links) mit dem trächtigen Rind Blanca. (Bild: Beat Christen)

Der Spender des diesjährigen Allweg-Siegerpreises Sepp Niederberger, Besitzer Thomas Agner sowie OK-Präsident Werner Durrer (von links) mit dem trächtigen Rind Blanca. (Bild: Beat Christen)

Auf der Allweg-Kuppe kommt es am kommenden Sonntag bereits zum 82. Mal zum grossen Kräftemessen der Schwinger. Dies nur eine Woche nach dem nur alle sechs Jahre stattfindenden Unspunnen-Schwinget. Dem diesjährigen Allweg-Kräftemessen kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. «Es ist die erste Gelegenheit für die Schwinger, Revanche zu nehmen. Es gibt ­sicher einige, die das nützen wollen», sagt OK-Präsident Werner Durrer.

Als Gäste mit dabei sind Schwinger aus dem Berner und Nordwestschweizer Verband. Zusammen mit den Vertretern des Innerschweizer Verbands erwartet das Organisationskomitee unter der Leitung von Werner Durrer wiederum 120 Teilnehmer. «Ich bin überzeugt», so der OK-Präsident, «dass wir auch in diesem Jahr den Festbesuchern ein attraktives Teilnehmerfeld präsentieren können. Die Schwinger sind sich gewohnt, dass sie auf dem Allweg in Ennetmoos ein gut organisiertes Schwingfest erwartet.»

Noch sind die Anmeldungen der Berner Bösen nicht eingetroffen. Er sei selber gespannt, wer alles komme, so Durrer. So habe sich zum Beispiel auch Unspunnen-Sieger Christian Stucki sehr interessiert gezeigt. Aus der Zentralschweiz steigen sicher Benji von Ah, Reto Nötzli und der Einheimische Marcel Mathis, der das Innerschweizerische gewann, in den Ring.

Traditionsgemäss gibt’s ein trächtiges Rind als Preis

Der Sieger der 82. Austragung des Allweg-Schwingets wird stolzer Besitzer des trächtigen Rinds Blanca, geboren am 25. Juni 2015. Besitzer des Siegerpreises ist Thomas Agner, welcher die Liegenschaft Neuhaus in Ennetbürgen bewirtschaftet. Spender ist die Recytec AG aus Ennetbürgen. Das Unternehmen mit seinen 20 Mitarbeitern sorgt dafür, dass verschiedene Abfallprodukte nach der Wiederaufbereitung in den Kreislauf der Natur zurückgegeben werden können.

Firmeninhaber Sepp Niederberger ist in Schwingerkreisen kein Unbekannter. Als aktiver Schwinger gewann er im Jahr 2000 den Urner Kranz. Nach seinem Rücktritt als Aktiver war er als Kampfrichter im Einsatz. Aber auch der Schwingernachwuchs liegt ihm am Herzen. So war er während mehrerer Jahre als Jungschwingerbetreuer bei der Schwingersektion Nidwalden tätig.

Dass es am Allweg-Schwinget ein trächtiges Rind zu gewinnen gibt und nicht etwa einen Muni, hat Tradition. «Ich weiss gar nicht, was ursprünglich der Grund war. Tatsache ist aber, dass ein Landwirt ein Rind eher brauchen kann als einen Muni», sagt Werner Durrer. In den letzten Jahren hätten die Sieger das trächtige Rind meist behalten, wohingegen Munis an anderen Schwingfesten oft für Bargeld an die Besitzer zurückgingen.

Man müsse nur rechtzeitig schauen, dass jedes Jahr ein trächtiges Rind als Siegerpreis zur Verfügung stehe. «Aber wir haben ein OK-Mitglied mit den richtigen Verbindungen in Züchterkreisen, der das frühzeitig für uns in Angriff nimmt», so Werner Durrer. (pd/red)

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