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ENNETMOOS: «Die Teffli-Rally bleibt in unseren Händen»

Trotz neuem Besucherrekord – noch grösser soll die Teffli-Rally nicht werden. Und auch eine Übernahme steht nicht zur Debatte.
Auch künftig knattern die Motoren nur alle zwei Jahre an der Teffli-Rally. (Bild Corinne Glanzmann)

Auch künftig knattern die Motoren nur alle zwei Jahre an der Teffli-Rally. (Bild Corinne Glanzmann)

Fast 21 000 Besucher strömten an die Teffli-Rally in Ennetmoos. Der bisherige Besucherrekord aus dem Jahr 2013 wurde damit weit übertroffen. Trotzdem – oder gerade deswegen – will das OK daran festhalten, den Anlass nur alle zwei Jahre zu organisieren, wie Medienchef Christian Niederberger (kleines Bild) im Gespräch mit unserer Zeitung sagt. Und er räumt ein seltsames Gerücht aus dem Weg.

Packende Duelle auf dem «Dirty-Circle» in Ennetmoos (Bild PD / André A. Niederberger)
Die Lokalmatadoren Melk Gut und Daniel Gygax als «GygaGuät» (Bild PD / André A. Niederberger)
Stilsicher auch beim Sprung «sexy Lexi» als Rennhause (Bild PD / André A. Niederberger)
Das Gelände aus der Vogelperspektive (Bild PD / André A. Niederberger)
Staub und Geknatter erhöhen den Pulsschlag. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Am Teffli Rally stehen die wilden Kerle am Start. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Spongebob und seine Freunde stürzen sich ins Getümmel. (Bild: Leserbild Barbara Küng)
Bergauf wird schon mal mitgeschoben. (Bild: Leserbild Barbara Küng)
Ein bärenstarker Typ auf dem Teffli-Trip. (Bild: Leserbild Regula Aeppli)
Die ganz Schnellen jagen um die Ecke. (Bild: barbara küng)
Eine Welle für alle mutigen Teffli-Piloten. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Ritter der Rennpiste unterwegs. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Teffli Rally am 29. August 2015 in Ennetmoos. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Er singt die Hymne auf die Teffli Rally: Karl Kreidler. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Trotz Leoprint-Outfit: Hier nimmt jemand das Rennen nicht tierisch ernst. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Keine Diskussion: Das Helmobligatorium wure berücksichtigt. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Ein Hase jagt um die Kurve. Der Igel ... ist schon da? (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Sie haben sich etwas einfallen lassen: Adrian Burch und zwei polyesterkundige Freunde. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Gleichentags, in Winikon: Auch hier knattern die zweitaktmotoren. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Er gibt Gas wie der Teufel und ist trotzdem hintendrein. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Grufti-Helm und Austronauten-Stiefel. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Die Mofafahrer drehen voll, aber voll auf. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Wenns dann regnen würde, wäre dieser Fahrer schon mal gut ausgerüstet. (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
Das Maskottchen fährt mit. Obs geholfen hat? (Bild: Corinne Glanzmann /Neue LZ)
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Die Töfflis sind los - gleich an zwei Orten

Im Umfeld der Teffli-Rally hörte man das Gerücht, die Firma Red Bull wolle den Anlass für viel Geld übernehmen ...

Christian Niederberger: Solche Aussagen sind uns auch zu Ohren gekommen. Es handelt sich aber wirklich nur um ein Gerücht, an dem nichts dran ist. Wir hatten mit «Red Bull» vor einiger Zeit mal Kontakt, als es ums Sponsoring ging – mehr nicht. Die Teffli-Rally bleibt in unseren Händen.

Mit 20 990 Besuchern wurde der Rekord aus dem Jahr 2013 weit überschritten. Kommt die Teffli-Rally langsam an die Grenzen ihrer Kapazität?

Niederberger: Das Gelände ist sehr gross, deswegen hatten wir diesbezüglich keine Probleme. Der Platz ist das eine, die Bewältigung der Menschenmasse das andere: Die verschiedenen Bars und Essstände liefen auf Hochtouren, deshalb mussten die Leute teilweise etwas länger anstehen. Aber es war noch in einem vernünftigen Rahmen. Unser primäres Ziel ist es sicher nicht, noch grösser zu werden.

Wie ist das Verhältnis mit den Nachbarn?

Niederberger: Glücklicherweise sehr gut. Bis jetzt sind uns zumindest keine Reklamationen zu Ohren gekommen. Viele aus der Nachbarschaft beteiligen sich aktiv am Anlass. Das Gebiet Chilematt ist in den vergangenen Jahren zu einem Wohnquartier geworden. Deshalb ist uns ein gutes Einvernehmen mit den Anwohnern äusserst wichtig. Und wir hoffen sehr, dass dies auch in Zukunft klappt.

Die Teffli-Rally findet nur alle zwei Jahre statt. Wird es dabei bleiben? Ist das sogar ein Geheimnis des Erfolgs?

Niederberger: Ich denke schon. 2001 haben wir entschieden, den Anlass im 2-Jahres-Rhythmus durchzuführen. Wir wollten verhindern, dass sich die Rally schnell «zu Tode läuft» und den Besuchern verleidet. Zudem haben wir so genügend Zeit für die Organisation. Die Vorbereitungen dauern jeweils rund 1,5 Jahre. So haben wir immer rund ein halbes Jahr Pause. Wir sind noch immer überzeugt, dass der 2-Jahres-Rhythmus ideal ist.

Der 10. Teffli-Rally im Jahr 2017 steht also nichts im Weg?

Niederberger: Das entscheiden wir immer erst dann, wenn die Schlussbilanz der vergangenen Rally vorliegt. Aber es sieht gut aus, der Tenor ist sicher positiv.

Ist der finanzielle Umsatz ein Vereinsgeheimnis?

Niederberger: Ja, das kommunizieren wir nicht. Wir haben bisher immer schwarze Zahlen geschrieben. Reich wird dabei aber niemand. Alle Helfer, die extra eine Woche frei nehmen für die Organisation des Anlasses, gehen als Belohnung jeweils im Frühling auf einen viertägigen Ausflug. Ein grosser Teil des Gewinns wird dafür sowie für das Helferfest der 700 Helfer benutzt. Im Verein arbeiten alle ehrenamtlich. Am wichtigsten ist, dass wir die externen Fachkräfte bezahlen können – also zum Beispiel Sicherheitspersonal, Zeltbauer oder Tontechniker.

Ein Blick auf die Rangliste: In den Kategorien 1 und 2 haben Obwaldner – namentlich die Giswiler – gnadenlos die Spitzenplätze abgeräumt. Wie sehr schmerzt das ein Nidwaldner Herz?

Niederberger: (lacht) Das wird langsam zur Gewohnheit. Unsere Nachbarn aus Obwalden sind schon ziemlich stark, das muss man zugestehen. Aber es sind langjährige Teilnehmer, wir haben ein freundschaftliches Verhältnis. Und wir mögen ihnen den Erfolg sehr gönnen.

Interview Adrian Venetz

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