Ennetmoos: Ehrentanne für Erich I. steht

Eine prächtige Tanne aus dem Ennetmooser Wald ziert das Anwesen des künftigen Frohsinnpaars Erich I. und Conny Helfenstein.

Richard Greuter
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Aufrichten der Ehrentanne für das Frohsinnpaar.

Aufrichten der Ehrentanne für das Frohsinnpaar.

Bild: Richard Greuter (Ennetmoos, 28. Dezember 2019)

Der Fasnacht 2020 steht nichts mehr im Weg. Beim Wohnhaus des künftigen Frohsinnpaares Erich I. und Conny Helfenstein im Allweggebiet steht eine 22 Meter hohe Tanne, die nachts sogar beleuchtet ist. Für das Frohsinnpaar 2020 war das «Tannenstellen» der erste grosse Auftritt in ihrem künftigen Amt. «Es ist eine grosse Ehre», sagte Erich I., nachdem die Tanne im Senkel stand.

Erich I. bedankte sich bei allen Beteiligten und lud sie getreu seinem Motto ein zu einem Country-Kaffee und einem Country-Burger. Mit Blick auf die fünf anwesenden Guuggen und den Tambouren Ennetbürgen meinte er: «Danke für die grossartigen, akustischen Geschenke.» Die einheimischen «Schluchtä-Gruftis» eröffneten den Konzertreigen. Danach folgten weitere Guuggen mit fasnächtlichen Klängen.

Nach einem strengen Ritual gefällt

Die 1,5 Tonnen schwere Tanne wurde am frühen Morgen im Wald ob dem Rohrengebiet in Ennetmoos gefällt. Dabei wollte Erich I., mit Helm, Schnittschutzhosen und Handschuhen bekleidet, selber Hand anlegen. Unter der Leitung von Forstmitarbeiter Adi Hurschler von der Ürtekorporation Ennetmoos setzte der begeisterte Fasnächtler zum ersten Schnitt an. Doch den entscheidenden Schnitt musste er dann doch dem Forstspezialisten überlassen. Die Ehrentanne wird zwar jeweils mit dem Lastwagenkran gesichert, aber mit einem gefährlichen, seitlichen Ausbrechen ist immer zu rechnen.

Bereits ein Tag zuvor waren die «Tannenlocher» Gery Waser, Roger Isenegger und Robby Wanzek am Werk und gruben ein zwei Meter tiefes Loch. Philipp Häcki von der Firma Schleiss AG leistete Präzisionsarbeit und setzte die Tanne zentimetergenau an die richtige Stelle, wo sie sturmsicher verankert wurde. Zufrieden zeigte sich der verantwortliche Tagespräsident Reto Gabriel: «Da waren Profis am Werk!»