ENNETMOOS: Fusionsplan: «Schlanker, effizienter, besser»

Wendelin Waser fordert: Politische Gemeinde und Schulgemeinde sollen fusionieren. Profitieren würden alle, Ängste seien unbegründet.

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Wendelin Waser. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Wendelin Waser. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

20 Kantone kennen nichts anderes: die Einheitsgemeinde. Der Gemeinderat nimmt die strategische Führung war, die Schulpflege leitet die Schule, und der Schulleiter übernimmt darin die operative Führung. Auf dieses System soll auch Ennetmoos wechseln. Wie überall in Nidwalden, sind hier die Schulgemeinde und die politische Gemeinde zwei getrennte Körperschaften. Beide unterhalten eigene Infrastrukturen, erstellen eigene Budgets, ziehen eigene Steuern ein. Der Ennetmooser Wendelin Waser hat diesen Frühling einen Antrag für eine Einheitsgemeinde gestellt. Der Gemeinderat unterstützt ihn, der Schulrat ist dagegen. Am 28. September entscheidet das Stimmvolk.

Qualität der Schule bleibt gleich
Die Liste der Vorteile, welche eine Einheitsgemeinde laut Waser mit sich bringt, ist lang. «Die Gemeinde kann ihre Kräfte dank einer einfachen und schlanken Führungsstruktur bündeln.» Sie könne als Einheit auftreten, und die Gemeindekanzlei wäre Anlaufstelle für alle Anliegen der Bürger inklusive Schule. Die Entscheidungswege würden kürzer, was etwa in Bereichen wie der Vormundschaft oder der Jugendarbeit die Arbeit erleichtere. Es gäbe nur noch einen Steuerfuss, und die Finanzstrategie könnte gemeinsam und langfristig geplant werden. Dank diesen Änderungen könnten Doppelspurigkeiten vermieden werden, ist Waser überzeugt: «Mit zwei Verwaltungen ist Ennetmoos langfristig nicht überlebensfähig. Die Einheitsgemeinde ist schlanker, effizienter,
besser.»

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.