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ENNETMOOS: Gemeinderat bringt Senioren eine süsse Bescherung

Wer 85 Jahre oder älter ist, darf sich glücklich schätzen. Er bekommt ein gemeinderätliches Weihnachtsgeschenk – persönlich überbracht. Bei Sepp Barmettler ist dies schon zur schönen Tradition geworden.
Matthias Piazza
Gemeinderat Stefan von Holzen (links) besucht den 91-jährigen Ennetmooser Sepp Barmettler. (Bild: Matthias Piazza (Ennetmoos, 7. Dezember 2017))

Gemeinderat Stefan von Holzen (links) besucht den 91-jährigen Ennetmooser Sepp Barmettler. (Bild: Matthias Piazza (Ennetmoos, 7. Dezember 2017))

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

«Hoi, Stefan, komm herein», begrüsst Josy Barmettler den Gast. Dieser Gast, Stefan von Holzen, ist aber nicht einfach ein gewöhnlicher Bekannter der Barmettlers, sondern Ennetmooser Gemeinderat, der wie seine Ratskollegen in der Vorweihnachtszeit Mitbürgern, die 85 Jahre alt oder älter sind, einen Besuch abstattet. Ein Kilo feinen Ennetmooser Honig gibt’s für den 91-jährigen Sepp Barmettler. Dieser freut sich sehr über die süsse Bescherung. «Ich esse jeden Tag Honig zum Zmorgä, darum wurde ich so alt», witzelt der rüstige Senior. Über den hohen Besuch freut er sich jedes Jahr. «Ich finde es schön, dass der Gemeinderat auch an die älteren Ennetmooser denkt.» Als Chropfleerete werde der Besuch aber nicht benutzt. «Die Gemeinderäte geben sich ja alle Mühe, und man kann es ja sowieso nicht allen recht machen», ergänzt seine Frau Josy Barmettler.

Die Gespräche drehen sich auch an diesem Donnerstagnachmittag um persönlichere Dinge. Man kennt sich privat. So ging der Sohn von Barmettlers mit Stefan von Holzen in die Schule. In früheren Jahren wurde beim Gemeinderatsbesuch gar ein Jass zusammen geklopft.

35 Ennetmooser werden beschert

Sepp Barmettler ist nicht der einzige Beehrte. 35 Ennetmooser stehen dieses Jahr auf der Liste der gemeinderätlichen Weihnachtsbescherung. Jeder der sieben Gemeinderäte übernimmt einen Teil. «Wir achten darauf, dass die Gemeinderäte nach Möglichkeit Bürger besuchen, die sie schon persönlich kennen», erklärt Stefan von Holzen. Auch die Ennetmooser Mitbürger im Alters- und Pflegeheim Nägeligasse in Stans gehen nicht vergessen.

Er spricht von einer sehr schönen, langjährigen und beliebten Tradition. «Die Leute schätzen, dass wir an sie denken. Viele nutzen die Gelegenheit, um aus erster Hand Neuigkeiten aus der Gemeinde zu erfahren.» Auch wenn die Hausbesuche etwas zeitaufwendiger seien als ein gemeinsamer Nachmittag mit allen Senioren, wolle man an dieser persönlichen Form festhalten.

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