ENNETMOOS: Kiesabbau-Projekt nimmt zweiten Anlauf

Nachdem das Gesuch für den Kiesabbau im ersten Anlauf gescheitert war, haben sich Gesuchsteller und Pro Natura gefunden.

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Die neue Sondernutzungszone soll bei St. Jakob entstehen. (Bild: Ilu AG, Horw, Josef Wanner/Grafik Oliver Marx)

Die neue Sondernutzungszone soll bei St. Jakob entstehen. (Bild: Ilu AG, Horw, Josef Wanner/Grafik Oliver Marx)

Die Naturschutzorganisation Pro Natura war eine von rund einem Dutzend Einsprechern, die sich vor etwa zwei Jahren gegen die Erweiterung der Abbauzone Hostatteggwald aussprachen. Uneinig waren sich Pro Natura und Gesuchsteller damals über die Art und den Umfang von ausgleichenden Massnahmen während des Kiesabbaubetriebes. Das Projekt wurde damals auf Eis gelegt.Nun lag das Gesuch wieder auf – in einer überarbeiteten Version. «Wir haben uns gefunden, uns auf eine Lösung geeinigt, mit der beide Seiten leben können», erklärt Hanspeter Rohrer von Pro Natura. Zur Einigung beigetragen habe auch der Umstand, dass die Korporation Ennetmoos als Ersatz für die gerodete Waldfläche ein Naturwaldreservat am Stanserhorn schaffen will. Ebenfalls sind in der näheren Umgebung Kompensationsprojekte (Biotope) vorgesehen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Nidwaldner Zeitung vom Mittwoch und im E-Paper.