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ENNETMOOS: Neue Chance für einen Wanderweg

In Sachen Wanderweg Rotzschlucht muss der Gemeinderat über die Bücher. Gefragt ist ein tragbarer Kostenverteiler für Bau und Unterhalt.
Der untere Einstieg zum Wanderweg durch die Rotzschlucht beim Rotzloch. (Bild Richard Greuter)

Der untere Einstieg zum Wanderweg durch die Rotzschlucht beim Rotzloch. (Bild Richard Greuter)

Die rund 140 anwesenden Stimmberechtigten in der Mehrzweckanlage St. Jakob sagten am Freitagabend weder Ja noch Nein zum Antrag des Gemeinderates zur Streichung der Rotzschlucht aus dem kantonalen Wanderwegnetz. Begründet wurde der Antrag vor allem mit den hohen einmaligen und jährlich wiederkehrenden Kosten für die Gemeinde, und dies für eine weder dauerhafte noch wintersichere Lösung. «Andererseits anerkennt der Gemeinderat die kulturhistorische Bedeutung und die Schönheit der Rotzschlucht», erklärte Gemeinderat Alois Disler.

Hoffen auf eine gute Lösung

Einen «diplomatischen» Weg zu einer Lösung öffnete Toni Jenni mit seinem Rückweisungsantrag, der von der Gemeindeversammlung mit grossem Mehr gutgeheissen wurde (Ausgabe vom Samstag). Jenni hatte die Bedeutung des «historischen Wanderwegs von regionaler Bedeutung» hervorgestrichen, die Zukunft des Weges dürfe nicht von einem «Ja- oder Nein-Entscheid» abhängen. Die Rückweisung verschaffe dem Gemeinderat Gelegenheit und Zeit, eine neue und tragbare Lösung zu suchen. Nach dem Ja zur Rückweisung erklärte Gemeindepräsident Peter Scheuber: «Wir hoffen, im Gespräch mit allen Beteiligten eine gute Lösung zu finden.» Zu den «Beteiligten» zählt Scheuber auch die Firma Steinag Rozloch AG, präzisierte er auf Nachfrage unserer Zeitung. Diese war nicht mehr bereit gewesen, die Aufwendungen für den Unterhalt und die periodischen Überprüfungen mitzutragen.

Drei weitere Geschäfte, darunter das praktisch ausgeglichene Budget 2016, genehmigte die Versammlung mit klaren Mehrheiten.

Neue Kirchenheizung

Die anschliessende Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Ennetmoos unter der Führung von Präsidentin Karin Schleiss genehmigte die beiden vorgelegten Geschäfte mit grossem Mehr. Kirchenrat Markus Karli stellte den Antrag zur Beschaffung einer neuen Heizung und eines neuen Elektro-Schaltschrankes für die Kirche St. Jakob mit einem Investitionskredit von total 171 000 Franken vor. Die über 50 Jahre alte Heizung, die nicht regulierbar ist (nur On/Off-System) und damit starke Temperaturschwankungen verursacht, soll 2016 erneuert werden.

Klar wurde auch das von Finanzchefin Judith Windlin vorgestellte Budget 2016 der Kirchgemeinde genehmigt. Bei einem Gesamtaufwand von 650 680 und einem Ertrag von 704 090 Franken rechnet der Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss von 53 410 Franken.

Robert Hess

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