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Ennetmoos: Zelteinsturz fordert zehn Verletzte

Schlimme Szenen haben sich im Anschluss ans Allweg-Schwinget in Ennetmoos ereignet. Heftige Windböen brachten das grosse Festzelt zum Einsturz, in dem rund 800 Festbesucher Schutz vor dem tobenden Unwetter gesucht hatten. Es gab zehn Verletzte, viele Personen standen unter Schock.
Ein Unwetter mit Hagel verwüstete das Festgelände des Allweg-Schwingets in Ennetmoos. (Bild: Werner Rupp/Neue NZ)

Ein Unwetter mit Hagel verwüstete das Festgelände des Allweg-Schwingets in Ennetmoos. (Bild: Werner Rupp/Neue NZ)

Eigentlich hätte das Allweg-Schwinget zum krönenden Saisonabschluss der Schwinger werden sollen. Doch gegen 17.20 Uhr Uhr war der Festsieg von Adi Laimbacher (Sieg im Schlussgang gegen Andreas Ulrich) nur noch Nebensache. Zu dieser Zeit nämlich zog ein heftiges Unwetter über das Festgelände in Ennetmoos. Heftiger Wind, starker Regen und dann auch noch Hagel trieb rund 800 noch auf dem Festgelände anwesenden Besucher ins grosse Festzelt, wo sie Schutz vor dem Unwetter zu finden hofften.

Doch es kam ganz anders: Eine Windböe erfasste das Zelt und brachte es zum Einsturz, Tische und Bänke flogen – das gesamte Festgelände wurde regelrecht verwüstet. Dieses Szenario löste bei den anwesenden Personen grosse Panik und Angstgefühle aus, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden. Ersten Angaben der Polizei zu Folge wurden Personen verletzt. Zehn Personen wurden leicht verletzt. Zahlreiche Festbesucher standen nach dem Unglück unter Schock und mussten betreut werden.

Bei der anschliessenden Rettungsaktion waren unter anderem mehrere Ambulanzen, die Feuerwehr Ennetmoos, sowie die Stützpunktfeuerwehr Stans beteiligt. Wie durch ein Wunder stellte sich dabei heraus, dass nur eine Person wegen Herzbeschwerden in Spitalpflege gebracht werden musste. Alle übrigen leicht Verletzten erlitten lediglich Schürf- oder Schnittwunden. Sie konnten das Festgelände ohne ärztliche Hilfe selbständig verlassen.

Bild: Franz Niederberger/Neue NZBild: Franz Niederberger/Neue NZ
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Das Allweg-Schwinget vor dem Sturm aus der Luft. (Bild: Leserbild Emanuel Wallimann)Das Allweg-Schwinget vor dem Sturm aus der Luft. (Bild: Leserbild Emanuel Wallimann)
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Unwetter beim Allweg-Schwinget

Ganzer Kanton vom Unwetter betroffen

Auch in anderen Gemeinden im Kanton Nidwalden sorgte das heftige Gewitter zu Strassensperrungen und Überschwemmungen. So mussten unter anderem ebenfalls die Feuerwehren von Buochs, Ennetbürgen, Oberdorf und Stansstad aufgeboten werden. Wie gross sich die Schäden beziffern, kann im Moment noch nicht abschliessend beurteilt werden.

Ernst Zimmerli

Am Tag danach

«Wir können von Glück im Unglück sprechen», so OK-Präsident Werner Durrer am Montag, «dass bei diesem Ereignis niemand schwer verletzt wurde.» Bis auf eine Person, die mit Herzproblemen ins Spital überführt werden musste, konnten alle Festbesucher das Gelände selbständig verlassen. Werner Durrer führt diese Tatsache nicht zuletzt auch darauf zurück, «dass nebst den Helferinnen und Helfern viele Festbesucher in der durch starken Hagelschlag und Regen nicht einfachen Situation sehr besonnen reagiert haben und jeder versuchte, dem anderen so gut es ging zu helfen.»

Wie hoch der tatsächlich entstandene Sachschaden ist, wird sich ebenfalls erst im Laufe der Zeit beziffern lassen. Tatsache ist, dass es sich dabei um ein Elementarereignis handelt. Der Versicherungsexperte der Nidwaldner Sachversicherung rät deshalb, allfällige Schäden bei der eigenen Versicherung anzumelden.

Fundgegenstände werden weiterhin bei der Kantonspolizei Nidwalden deponiert. Dort befinden sich auch jene Gegenstände, die beim fluchtartigen Verlassen des Festgeländes auf dem Allweg durch die Besucher zurückgelassen wurden. Diese können ab sofort auf dem Polizeiposten abgeholt werden.

pd

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