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Erneutes Steuergeschenk für Dallenwiler

Der Dallenwiler Gemeinderat rechnet für nächstes Jahr mit einem Überschuss – und beantragt eine Steuersenkung. Ebenso wie der Kirchgemeinderat.
Matthias Piazza
Der Kirchenrat will die Mietwohnung und den Dachraum des Pfarrhauses sanieren. (Bild: Corinne Glanzmannm Dallenwil, 5. November 2019)

Der Kirchenrat will die Mietwohnung und den Dachraum des Pfarrhauses sanieren. (Bild: Corinne Glanzmannm Dallenwil, 5. November 2019)

Für nächstes Jahr wird in Dallenwil mit einem Ertragsüberschuss von 277'500 Franken gerechnet – bei einem Aufwand von 7,98 und einem Ertrag von 8,26 Millionen Franken. Investiert wird 2020 voraussichtlich für 900500 Franken (netto).

Die Dallenwiler können an der Gemeindeversammlung vom 15. November auch über eine Steuersenkung befinden. Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss ab nächstem Jahr um 0,2 auf 2,17 Einheiten zu reduzieren. Damit würde die Gemeinde kommendes Jahr voraussichtlich 248000 Franken weniger einnehmen, nämlich noch 2,7 Millionen Franken.

Finanzchef Thomas Müller begründet die erneute Steuersenkung – dieses Jahr wurde der Steuerfuss bereits um 0,1 Einheiten gesenkt – mit der guten finanziellen Situation. «Auch der Finanzplan geht für die nächsten drei bis vier Jahre von einem Überschuss aus. Zudem haben wir in den vergangenen Jahren finanzpolitische Reserven und Eigenkapital aufbauen können.»

Auch der Gemeinderat spricht von einer guten Finanzlage. Mit den Investitionen in die Schulliegenschaften für total 3,8 Millionen Franken und den 4,1 Millionen Franken für die zweite Etappe der Steini- bach-Verbauung (im November des vergangenen Jahres durch die Gemeindeversammlung genehmigt) käme man nicht darum herum, Geld aufzunehmen und sich weiter zu verschulden. Dank der sehr tiefen Zinsen bleibe die Belastung aber vorerst tief. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug im vergangenen Jahr 1167 Franken.

Pfarrhaus soll saniert werden

Auch die Kirchgemeinde beantragt eine Steuersenkung – um 0,1 auf 0,37 Einheiten. Der tiefere Steuerertrag um voraussichtlich 86'800 Franken auf 321'000 Franken ist wegen der guten Finanzlage verkraftbar, wie der Kirchenrat schreibt. Er rechnet für kommendes Jahr mit einem Mehrertrag von 14'300 Franken.

Beantragt wird ein Kredit von 75'000 Franken für die Sanierung des 30-jährigen Pfarrhauses. Konkret geht es um die Sanierung einer zurzeit leer stehenden Mietwohnung und des Dachraumes, der von verschiedenen Gruppen genutzt wird.

Gemeindeversammlungen: Freitag, 15. November, ab 19.30 Uhr, Mehrzweckanlage Steini.

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