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Erster Ansturm auf Nidwaldner Ferienpass ist gross

Für Kinder, die nicht mit ihren Eltern in die Ferien reisen, bietet der Ferienpass Nidwalden eine dankbare Alternative. Das Interesse ist scheinbar ungebrochen.
Richard Greuter
Beat Fuchs, Präsident der Pro Juventute Nidwalden, mit der scheidenden Kassierin Petra Scherer (links) und ihrer Nachfolgerin Madeleine Imboden. (Bild: Richard Greuter (Buochs, 16. Mai 2018))

Beat Fuchs, Präsident der Pro Juventute Nidwalden, mit der scheidenden Kassierin Petra Scherer (links) und ihrer Nachfolgerin Madeleine Imboden. (Bild: Richard Greuter (Buochs, 16. Mai 2018))

Die Ferienpass-Organisatoren freuen sich. Innerhalb von drei Tagen haben sich bereits 600 Kinder angemeldet. Da staunte auch Leiter Ruedi Walpen. Als er am vergangenen Montag kurz nach Mitternacht die Anmeldeseite freischaltete, folgten bereits die ersten Anmeldungen. Am Morgen waren es bereits mehr als 150 Kinder, berichtete Walpen an der Vereinsversammlung von Pro Juventute Nidwalden. Einen Grund für den Ansturm kennt Ruedi Walpen: «Der erste Wunsch wird nach der Reihenfolge der Anmeldungen erfüllt, bei den weiteren müssen wir zuteilen.» Walpen spricht aus Erfahrung: «Manchmal zeigt sich, dass das Angebot, das man nicht wollte, sogar besser ist.»

Der Ferienpass findet jeweils in den ersten und letzten zwei Sommerferienwochen statt. Für dieses Jahr sind neue Angebote wie Höhlentour auf Melchsee-Frutt oder Golf in Engelberg oder Nähen dazugekommen. Beide sind gemäss Walpen bereits sehr gut gebucht worden.

Gesucht werden noch einige Helfer

Auch bestehende Angebote wie Übernachtung im Länderpark, Kochen und Backen oder Events mit Tieren stossen bei den Kindern immer wieder auf grossen Anklang. Bei einem Blick auf die Liste finden sich einige Highlights, die auch für Erwachsene interessant sind. Und dazu gibt es durchaus Gelegenheit. Insgesamt benötigt das Kernteam um Ruedi Walpen 70 bis 80 Helferinnen und Helfer, welche 166 Einsätze im Juli und 150 Einsätze im August bewältigen. Laut Walpen hat es noch Platz für einige Helfer, welche die Kinder begleiten oder in den Bastelateliers mitwirken möchten. Der Leiter denkt an Personen die Freude am Umgang mit Kindern haben und gern etwas Neues entdecken möchten.

Der finanzielle Aufwand – im letzten Jahr waren es 95'000 Franken - wird durch Teilnehmergelder, Gemeindebeiträgen und vielen Sponsoren gedeckt. Wegen Umbauarbeiten finden die Atelier-Veranstaltungen nicht wie gewohnt im Pestalozzi-Schulhaus, sondern im Tellenmatt-Schulhaus in Stans statt.

Wechsel im Vorstand erfolgt

Neben dem Schwerpunkt Ferienpass macht sich Pro Juventute Nidwalden dafür stark, dass Jugendliche in einem Spezialpraktikum das Alltagsleben bei Gastfamilien kennen lernen können. Zehn Familien machten davon Gebrauch. «Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass das Sozialpraktikum einem grossen Bedürfnis entspricht», sagte Vereinspräsident Beat Fuchs. Für soziale Härtefälle leistete der Verein im Umfang von 2400 Franken Hilfe.

An der Vereinsversammlung trat die langjährige Kassierin Petra Scherer zurück. Sie wird durch Madeleine Imboden aus Stans ersetzt. Bei einem Aufwand von rund 50'000 Franken schloss die Rechnung mit einem Gewinn von knapp 10'000 Franken ab. Während der Briefmarkenverkauf eher stabil ist, bietet der Verkauf von «Chräpfli» sowohl für Schüler als auch für die Pro Juventute eine interessante Alternative. Von Gesamtumsatz von 14'000 Franken erhielten die Schulen 3000 und die Pro Juventute 9000 Franken. Lilly Zellweger wurde für ihre fünfjährige Tätigkeit im Ferienpass-OK mit einem Blumenstrauss belohnt. Für ihre Verdienste geehrt wurde auch Petra Scherer.

Die Anmeldeseite für den Ferienpass steht weiterhin offen unter www.ferienpass-nidwalden.ch. Mithelfer können sich bei Ruedi Walpen unter 079 798 77 49 melden.

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