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Erstmals 600 Geburten im Spital in Stans

Noch nie sind in einem Jahr so viele Babys im Kantonsspital
Nidwalden auf die Welt gekommen. Dazu haben auch auswärtige Frauen beigetragen.
Matthias Piazza

Der 13. Dezember ist nicht nur für Jill und ihre Eltern ein wichtiger Tag. Auch das Kantonsspital Nidwalden freute sich ganz besonders auf die Geburt von Jill. Es ist nämlich die 600. im laufenden Jahr – Rekord. Noch nie kamen so viele Kinder in einem Jahr im Kantonsspital Nidwalden auf die Welt. Bis zum Jahresende rechnet das Spital gar mit 620 Geburten, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Kurve der Geburten zeigte in den vergangenen Jahren steil nach oben, blickten doch im Jahre 2009 «nur» rund 400 Babys im Kantonsspital Nidwalden das Licht der Welt. «Die hohen Geburtenzahlen sprechen für unser Spital. Darauf sind wir natürlich stolz», sagt dazu Anja Harsch, Medienverantwortliche des Kantonsspitals Nidwalden.

Zur Zunahme haben allerdings nicht allein die Nidwaldner Mütter beigetragen. Rund ein Drittel der Gebärenden wohnen in den umliegenden Kantonen. «Wir haben viele Eltern aus Kriens und Horw, für sie ist der Weg nach Stans zeitlich fast kürzer als nach Luzern. Frauen gebären nicht einfach im nächstbesten Spital, sondern schauen sich um und entscheiden sich schliesslich für den Standort, an dem sie sich am wohlsten fühlen», erklärt Anja Harsch. «Eltern tauschen sich aus, gute Erfahrungen mit unserer Geburtenabteilung sprechen sich rum.»

Zur Beliebtheit hätten sicher auch die im 2014 modernisierten Gebärsäle beigetragen, die mit ihren warmen Farbtönen, der wolkenförmigen Deckenlampe und den Bildern eine Wohnzimmeratmosphäre vermittelten. Auch sehr geschätzt werde die Wahl von Beleghebammen und Belegärzten. Diese Personen betreuen die Mütter während der Schwangerschaft, der Geburt im Spital und später im Wochenbett.

Ums Abwerben gehe es nicht

Zum Geburtenrekord trügen zusätzlich zum Storchenparkplatz neben dem Haupteingang auch die Einzelzimmer für alle Eltern bei, unabhängig vom Versicherungsstatus. Ums Abwerben gehe es allerdings überhaupt nicht. Man sei mit dem Kantonsspital Luzern ja nicht in einer Konkurrenzsituation, sondern arbeite im Rahmen der Spitalregion Lunis eng miteinander zusammen. «Wir entlasten bei Bedarf den Standort Luzern, verhindern Kapazitätsengpässe.»

Kapazitätsengpässe seien trotz der steigenden Geburtenzahlen noch nicht absehbar. Eine Erweiterung der Geburtenabteilung dränge sich nicht auf. «Aber vielleicht müssen wir bald einen zweiten Storchenparkplatz einrichten», meint Anja Harsch mit einem Schmunzeln.

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