«Etappensieg» gegen Handy-Antennen

Mit einer grossen Planungszone geht die Gemeinde Buochs gegen den Bau von Antennen vor. Die IG Stopp Mobilfunkantennen spricht von einem «Etappensieg».

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In Buochs können vorläufig keine Handy-Antennen mehr gebaut werden. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

In Buochs können vorläufig keine Handy-Antennen mehr gebaut werden. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Gemeinde Buochs erlässt für die Dauer von zwei Jahren eine Planungszone. In dieser Zone, die sich praktisch über das ganze Dorf erstreckt, ist der Bau von neuen Mobilfunkantennen untersagt. Die von der Planungszone ausgenommenen Parzellen – oder Teile davon – liegen einerseits im Areal Flurhofstrasse und ARA, anderseits in Gebieten Flugplatz, Fadenbrücke, Faden, Erlenwäldlistrasse und Buochs West.

Anstoss von aussen

Der Anstoss dazu kam von der IG Stopp Mobilfunkantennen in Buochs und Ennetbürgen, wie IG-Initiant Robert Maeder auf Anfrage bestätigte. Bereits im Oktober hatte die IG den Gemeinderat ersucht, eine Planungszone zu erlassen, und zwar «über das Siedlungsgebiet oder über alle Wohn- und Mischzonen sowie über die öffentlichen Zonen und die Zone für Sport- und Freizeitanlagen». Gemäss geltender Rechtsprechung wäre aber eine solche flächendeckende Planungszone unverhältnismässig – deshalb entschied die Gemeinde, die besagten Parzellen in der Gewerbezone und in der öffentliche Zone nicht in die Planungszone aufzunehmen. «Für uns ist das trotzdem ein Etappensieg», so Maeder.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.