EWN kann sich an Repartner beteiligen

Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) kann sich an der Repartner Produktions AG mit 5 Prozent beteiligen. Die Beteiligung sei wichtig, damit das EWN weiterhin Nidwalden ausreichend mit Strom versorgen könne, befand der Landrat am Mittwoch fast einstimmig.

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Die Beteiligung sei für das EWN ein wichtiger Schritt, erklärte EWN-Verwaltungsratspräsident Silvio Boschian im Landrat. (Bild: Martin Uebelhart / Neue NZ)

Die Beteiligung sei für das EWN ein wichtiger Schritt, erklärte EWN-Verwaltungsratspräsident Silvio Boschian im Landrat. (Bild: Martin Uebelhart / Neue NZ)

Die Repartner will bis 2020 mehrere Kraftwerke in der Schweiz und im grenznahen Ausland bauen. Dabei kommen Wasserkraft, Windkraft und Gas zum Einsatz. Der Bau von Kohle- und Atomkraftwerken ist nicht geplant. Die Beteiligung sei für das EWN ein wichtiger Schritt, erklärte EWN-Verwaltungsratspräsident Silvio Boschian im Landrat. Sie werde noch bedeutender, wenn die Kernkraftwerke Leibstadt und Gösgen abgeschaltet würden.

Die Beteiligung kostet das EWN 50 Millionen Franken. Dies sei eine weitsichtige Investition, hiess es im Landrat. Sie erlaube dem EWN, weiterhin eine grosse Mehrheit des Strombedarfs mit Elektrizität aus eigenen Werken oder Beteiligungen zu decken.

Alle Fraktionen stimmten der Beteiligung zu. Die Grünen kritisierten indes die Strategie des EWN. So werde die lokale und dezentrale Energiegewinnung sowie die Effizienzsteigerung vernachlässigt.

sda