Ex-Kripochef kämpft um seinen Ruf

Das Nachspiel zur Entlassung des Nidwaldner Kripochef Mirco Dommann hält an. Ein Vergleich ist gescheitert, nun liegt der Ball bei der Regierung.

Oliver Mattmann
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Mirco Domman, der abgesetzte Chef der Kriminalpolizei Nidwalden. (Archivbild) (Bild: pd)

Mirco Domman, der abgesetzte Chef der Kriminalpolizei Nidwalden. (Archivbild) (Bild: pd)

Der Zwist zwischen dem Kanton Nidwalden und dem designierten, doch vor der Vereidigung wieder abgesetzten Kripochef Mirco Dommann geht in die nächste Runde. Der Versuch, den Streit in einem Vergleich einvernehmlich niederzulegen, ist nach mehreren Verhandlungen vorläufig gescheitert, wie der Nidwaldner Sicherheits- und Justizdirektor Alois Bissig auf Anfrage sagt. Der Anwalt von Dommann, Marc Kaeslin, hält an seiner Einsprache gegen die Entlassung seines Mandanten fest.

Beide Parteien sind nach wie vor überzeugt, im Recht zu sein: Der Kanton bei der im vergangenen Sommer ausgesprochenen Entlassung, der 35-jährige Luzerner Dommann bei der Meinung, willkürlich behandelt worden zu sein. Zudem sind die Vorstellungen, etwa bei der Abfindungssumme, zu weit auseinander gegangen, erklärt Bissig.

Dommann wird weiter um ein korrektes Arbeitszeugnis und die Wiederherstellung seiner Reputation kämpfen. Wenn nötig vor Gericht, wie sein Anwalt sagt.

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