EXPERTENINTERVIEW: Regierungsratswahlen in Nidwalden

«Die SVP könnte das Zünglein an der Waage spielen» Drei wollen, für zwei hat es noch Platz in der Regierung. Die CVP muss um Wähler kämpfen, sagt der Experte Iwan Rickenbacher.

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Geschafft im ersten Wahlgang: Von links Ueli Amstad, Hans Wicki, Hugo Kayser, Gerhard Odermatt und Res Schmid. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Geschafft im ersten Wahlgang: Von links Ueli Amstad, Hans Wicki, Hugo Kayser, Gerhard Odermatt und Res Schmid. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Nach dem ersten Wahlgang für die Nidwaldner Regierung sind am 2. Mai noch zwei Sitze zu vergeben. Um diese buhlen Yvonne von Deschwanden (FDP), Alois Bissig (CVP) und Claudia Dillier (Grüne). Politkenner Iwan Rickenbacher analysiert die Ausgangslage des zweiten Wahlgangs.

Die SVP holte im ersten Wahlgang zwei Sitze, die Grünen gingen leer aus. Was bedeutet dieser Rechtsrutsch?
Iwan Rickenbacher*: «Man muss unterscheiden: Die Regierungsratswahlen sind weit gehend Kopfwahlen. Die nun gewählten Persönlichkeiten bürgen für eine Konkordanzregierung, davon bin ich überzeugt.»

Zu der Position der CVP meint Rickenbacher, dass nicht nur in Nidwalden sondern auch im Kanton Uri oder Schwyz die CVP schwächelt. Die Partei müsse über die Bücher – und sich die Frage stellen, ob sie die Themen besetzt, die den Wähler tatsächlich interessieren.

Oliver Mattmann

* Der Schwyzer Iwan Rickenbacher (67) ist als selbstständiger Kommunikationsberater und als Experte für Schweizer Politik tätig.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.