Fähre sticht verspätet in See

Mit einer Woche Verspätung hat am Sonntag die Fähre zwischen Beckenried und Gersau abgelegt. Warum es zur Verzögerung mit der Konzession kam, kann das zuständige Bundesamt aber noch nicht sagen.

Drucken
Teilen
Ab sofort können Autofahrer, die eine Alternative zum Strassenverkehr suchen, wieder die Fähre benutzen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Ab sofort können Autofahrer, die eine Alternative zum Strassenverkehr suchen, wieder die Fähre benutzen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Erst mit Verzögerung hat die Fähre zwischen Beckenried und Gersau die Konzession erhalten. Daher konnte Betreiber Zarko Vujovic-Gander statt am 24. März nun eine Woche später erstmals die Schiffsleinen loslassen. Weshalb es nicht auf Anhieb mit der Bewilligung klappte, kann das zuständige Bundesamt für Verkehr derzeit nicht sagen, da die Einsprachefrist gegen die Konzessionsvergabe noch läuft.

Um zehn Jahre verlängert

Zarko Vujovic selber sagt dazu nur: «Es wird halt viel geprüft und geschaut.» Er freut sich nun einfach, dass er die Saison starten konnte. Die neue Konzession wurde auf zehn Jahre ausgestellt, diese erlaubt es ihm, die Autofähre in den Sommermonaten zu betreiben. Vom Fährenbetrieb könne er ohnehin nicht leben – doch das muss der pensionierte Lehrer auch nicht zwingend.

Die Überfahrt mit der Fähre dauert rund 20 Minuten. Das Angebot dürfte möglicherweise im Zusammenhang mit der Cityring-Baustelle in Luzern und den damit verbundenen Staus an Aktualität gewinnen.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldener Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.