FAHRZEUGPRÜFUNGEN: Die Warteschlange ist etwas länger geworden

Der Rückstand bei den Fahrzeugprüfungen ist besonders in Nidwalden eher gering. 2007 nahm er in Nidwalden aber wieder zu. Ein Experte half in Obwalden aus.

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Hans Lussi kontrolliert ein Auto in der Prüfhalle des Verkehrssicherheitszentrums in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Hans Lussi kontrolliert ein Auto in der Prüfhalle des Verkehrssicherheitszentrums in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ein Blick in die Statistik des Verkehrssicherheitszentrums (VSZ) Ob- und Nidwalden zeigt: In Nidwalden lag der Rückstand bei den Fahrzeugprüfungen Ende September 2007 bei 3268 Fahrzeugen. Das sind 1236 Fahrzeuge oder gut 60 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Diese Zahlen seien aber verglichen mit anderen Kantonen gering, sagt Bruno Furrer, Geschäftsführer VSZ.

Obwalden hat mehr Rückstand
Die Zunahme in Nidwalden erklärt er so: «Ein Experte aus Stans arbeitete für eine gewisse Zeit in Sarnen.» Mit dieser Massnahme habe man einen Ausgleich der Rückstände beider Kantone angestrebt. In Obwalden blieb der Rückstand 2006 und 2007 mit gut 5800 Fahrzeugen etwa gleich. Dass er dort nicht signifikant gesenkt werden konnte, hat damit zu tun, dass in Obwalden der Fahrzeugbestand um 1 Prozent stärker zugenommen hat als in Nidwalden. Dies löse sofort einen höheren Rückstand aus, sagt Bruno Furrer.

Seit 2002 Rückstand verringert
Der Rückstand beider Kantone hat sich um 15 Prozent von 7886 Fahrzeugen auf 9083 Fahrzeuge erhöht. Dies ist laut Furrer auf personelle Abgänge zurückzuführen. Der Verwaltungsrat des VSZ plant denn auch eine neue Stelle. Ein Fahrzeugrückstand ist durchaus gewollt. «Das ist ein Arbeitsvorrat, damit die Experten auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten noch ausgelastet sind», sagt Furrer.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner und Nidwaldner Zeitung.