Fasciati: «Unsere Züge werden leiser»

Renato Fasciati hat einen turbulenten Start als neuer Geschäftsführer der Zentralbahn hinter sich. Blickt er nach vorn, gerät er ins Schwärmen.

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Renato Fasciati im neuen Verwaltungsgebäude der Zentralbahn in Stansstad. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Renato Fasciati im neuen Verwaltungsgebäude der Zentralbahn in Stansstad. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

«Die Doppelspur ist eine absolute Bedingung für den weiteren Angebotsausbau nach 2014», hält Renato Fasciati, seit 1. Juli 2011 neuer Geschäftsführer der Zentralbahn, im Interview mit der Neuen Nidwaldner Zeitung fest. Nach der Eröffnung des Tunnels Allmend in Luzern verblieben noch zwei Einspurabschnitte zwischen Luzern und Hergiswil, die aufgrund der hohen Belastung dringend ausgebaut werden müssten. «Falls es wegen hoher Kosten oder langer Bauzeit zu entsprechenden Verzögerungen im Angebotsausbau käme, würde das die Entwicklung der Zentralbahn in der Tat beeinträchtigen», so Renato Fasciati weiter. Er hätte im Interesse seiner Kunden gerne eine Doppelspur-Variante, die möglichst zeitnah umgesetzt werden könne.

Die Zentralbahn wird auf der Brüniglinie bis Ende 2013 für 150 Millionen Franken die gesamte Flotte mit neuem Rollmaterial ausstatten. Zudem werden die Züge auf der Strecke nach Engelberg in derselben Zeit lärmsaniert. Die Investitionen belaufen sich hier auf 1,3 Millionen Franken. «Unsere Züge werden damit deutlich leiser und gleichzeitig für unsere Fahrgäste komfortabler», so Fasciati.

Geri Wyss

Das ganze Interview lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung und als Abonnent kostenlos im E-Paper.