FAULBRUT: 30 Bienenvölker werden vernichtet

In Nidwalden und Engelberg sind über 30 von der Faulbrut befallene Bienenvölker vernichtet worden. Rund 150 umliegende Völker wurden kontrolliert.

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(Symbolbild Keystone)

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Kürzlich ist auf einigen Wanderständen in Nidwalden und Engelberg die Faulbrut ausgebrochen. Der betroffene Imker hat nach dem definitiven Laborbefund die 30 betroffenen Bienenvölker innert zwei Tagen vernichtet.

20 Bienenstände kontrolliert
Der Nidwaldner Bieneninspektor Klaus Zumbühl musste in Zusammenarbeit mit anderen Bieneninspektoren gegen 20 umliegende Bienenstände mit insgesamt 150 Bienenvölkern auf Faulbrut überprüfen. Dabei wurde auch in Engelberg ein Stand mit Faulbrut entdeckt, und auch diese Bienenvölker wurden umgehend vernichtet. Vorerst ist in Oberrickenbach und Engelberg im Umkreis von 2 Kilometern je ein Sperrgebiet erstellt worden.
Im Rahmen der Imkerberatung wurden vergangenen Mittwochabend über 50 Bienenzüchter von Nidwalden und Engelberg informiert. Christian Sacher, Obmann der Bieneninspektoren vom Veterinärdienst der Urkantone, referierte über die Früherkennung und die notwendigen Vorsichtsmassnahmen der Imker.

Richard Greuter, Mitarbeit Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.