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Interview

FDP-Kantonalpräsident Stefan Bosshard: «Hans Wicki hat einen Achtungserfolg erzielt»

In unserem Interview äussert sich der Nidwaldner FDP-Präsident Stefan Bosshard über den Wahltag in Bern – und blickt bereits auf die nächsten Wahlen, bei der Hans Wicki erneut im Mittelpunkt stehen wird.
Niels Jost

Mit einem Car reiste der Nidwaldner FDP-Tross am Mittwoch nach Bern, um die Bundesratswahl live mitzuverfolgen. Kantonalpräsident Stefan Bosshard (46) spricht trotz Wickis Niederlage von einem Erfolg.

Stefan Bosshard, wie haben Sie die Wahlen im Bundeshaus miterlebt?

Stefan Bosshard. (Bild: PD)

Stefan Bosshard. (Bild: PD)

Es war ein extrem spannender Tag. Die Wahl selber war relativ kurz, aber das war auch zu erwarten.

Sie sprechen es an: Hans Wicki ist bereits nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden. Wie tief sitzt die Enttäuschung?

Hans Wicki hat einen Achtungserfolg erzielt und beste Werbung für den Kanton Nidwalden gemacht. Er hat nur vier Stimmen weniger erhalten als Heidi Z’graggen, der in den Medien vergleichsweise viel bessere Chancen zugesprochen wurden. Hans Wicki hingegen ist von Anfang als Aussenseiter ins Rennen gegen die Kronfavoritin Karin Keller-Sutter gestiegen. Sein Ergebnis ist daher respektabel.

Und trotzdem hat er verloren.

Verloren hat niemand. Alleine schon wegen seiner Kandidatur hat er gewonnen, da er sein Profil schärfen und sich bei den Kollegen im Stände- und Nationalrat bekannter machen konnte. Insofern war die ganze Kampagne ein Erfolg.

Hat die Nichtwahl einen Einfluss auf eine allfällige zweite Kandidatur?

Dass Hans Wicki ein zweites Mal für Bundesratswahlen antritt, will ich nicht ausschliessen, wage ich aber zu bezweifeln. Bis für die FDP wieder ein Sitz frei wird, dauert es lange. Hans Wicki ist nun 54 Jahre alt und hat selber gesagt, dass man die Möglichkeit, Bundesrat zu werden, nur einmal erhält.

Was bedeutet die Schlappe für die Ständeratswahlen 2019?

Wir werden den Wahlkampf sicherlich Revue passieren lassen und uns entsprechend auf die Wahlen 2019 vorbereiten. Aber wir sind gut aufgestellt – und wollen jetzt zuerst die Emotionen und gesammelten Eindrücke geniessen.

Auch der Hergiswiler FDP-Ortsparteipräsident Daniel Rogenmoser nahm Stellung zum Wahlausgang in Bern:

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