FDP nominiert Andreas Lauterburg

Die FDP-Ortspartei Stansstad hat erwartungsgemäss Andreas Lauterburg (53) aus Kehrsiten als Nationalratskandidaten und Nachfolger von Edi Engelberg nominiert.

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Andreas Lauterburg. (Archivbild Neue NZ)

Andreas Lauterburg. (Archivbild Neue NZ)

Die Nomination durch die gut 30 anwesenden Parteimitglieder erfolgte einstimmig.

Lauterburg spricht sich für Offenheit in der Politik aus und für einen Staat, der vor allem als Regulator und nicht als Leistungserbringer auftritt. Sein Staatsverständnis bezeichnet er als klassisch liberal. Nur der Mut zur Offenheit habe die Schweiz erfolgreich gemacht. «Reaktionäres Zurückziehen in ein Schneckenhaus, in dem es kein wirtschaftliches Überleben gibt, ist kein Rezept», ist er überzeugt.

Fünf bis sieben Kandidaten

Der Unternehmer und Chef von 500 Mitarbeitern ist seit 2010 unter anderem Verwaltungsratspräsident der Krankenkasse Concordia und Spitalrat des Kantonsspitals Nidwalden. Ein politisches Amt hatte Lauterburg bisher nicht inne. Aufgrund seines Leistungsausweises und seines selbstbewussten Auftritts gestern dürfte er aber ein ernst zu nehmender Kandidat sein. Seine Nomination erfolgte zuhanden des Kantonalvorstandes. Dessen Präsident Ruedi Waser sagte gestern, dass man mit insgesamt fünf bis sieben Kandidaten rechne.

Lauterburg ist nach Bruno Duss (Buochs) der zweite offiziell nominierte FDP-Kandidat. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es das Ziel, der kantonalen Nominationsversammlung eine Einerkandidatur zu präsentieren. Wer dies sein wird, berät die Parteileitung Mitte Juli.

red/kg.