Felsloch-Vergrösserung endet tödlich

Beim Vergrössern eines Felslochs im Gebiet der Bannalper Schonegg im Kanton Nidwalden ist Mann tödlich verunglückt.

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Der 71-jährige Mann wollte auf freiwilliger Basis das Felsloch ähnlich dem Martinsloch im Kanton Glarus vergrössern, um es für Andere sichtbarer zu machen, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Samstag mitteilte.

Der Mann sei gesichert gewesen und habe mit herkömmlichen Werkzeugen am Loch gearbeitet, sagte Polizeisprecher Jürg Wobmann auf Anfrage. Offenbar habe er noch ein letztes Felsstück herausziehen wollen, als sich seitlich und oben Felsstücke lösten. Eines traf ihn tödlich.

Ein Begleiter, auch er ein erfahrener Berggänger, versuchte den Mann wieder zu beleben und alarmierte die Rega. Diese barg das Opfer mit der Seilwinde und flog es nach Stans.

Die Polizei geht davon aus, dass das Loch ursprünglich einen Durchmesser von 40 Zentimetern hatte, wie Wobmann sagte. Nun schätze er dessen Grösse auf 1,5 Meter Höhe und 1 Meter Breite. Das Martinsloch an der Grenze zwischen Glarus und Graubünden hat einen Durchmesser von rund 15 Metern. 

sda/bac