FEUERBRAND: Obstbäume und Zierpflanzen kontrollieren

Die Feuerbrand-Infektions­bedingungen in der Hauptblütezeit waren dieses Jahr gering. Trotzdem ist die Überwachung von Obst- und Zierpflanzen notwendig um mögliche Infektionsherde frühzeitig zu erkennen.

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Ein Cotoneaster mit starkem Feuerbrandbefall. (Bild pd)

Ein Cotoneaster mit starkem Feuerbrandbefall. (Bild pd)

Gegen den Feuerbrand stehen keine nachhaltig wirksamen Bekämpfungsmittel zur Verfügung. Das Antibiotikum Streptomycin kann nur unter sehr einschränkenden Vorgaben und zeitlich limitiert in Erwerbsobstanlagen angewandt werden. In Nidwalden kommt dieses Mittel nicht zum Einsatz, heisst es in einer Medienmitteilung des Amtes für Landwirtschaft. Die regelmässige Befallskontrolle in gefährdeten Gebieten und eine sofortige, fachmännische Umsetzung von Bekämpfungs- bzw. Sanierungsmassnah-men bei Befall sind die wichtigsten Abwehrmassnahmen. Alle Besitzer von feuerbrandanfälligen Pflanzen sind gebeten, ihre Bäume und weitere Pflanzen periodisch auf einen Befall hin zu kontrollieren. Wird ein möglicher Befall festgestellt, ist umgehend das Amt für Landwirtschaft, 041 618 40 40, oder die Gemeindekanzlei zu informieren. Beim Feuerbrand handelt es sich um eine meldepflichtige Krankheit.

Feuerbrand-Kontrollen im Juli und August
Im Juli und August werden im ganzen Kanton Nidwalden Feuerbrand-Kontrollen durchgeführt. Hierbei werden Feuerbrand-Wirtspflanzen auf einen allfälligen Befall hin überprüft. Im Siedlungsgebiet (öffentlicher und privater Raum) der Gemeinden werden Beauftragte der Gemeinden die Kontrollen durchführen. Ausserhalb des Siedlungsgebietes werden die Kontrollen durch Mitglieder des kantonalen Feuerbrand-Teams durchgeführt.

zim