FEUERWEHR: Die Retter in rot feiern Jubiläum

Sie kommt, wenns gröber wird – die Stützpunktfeuerwehr Stans. Zum «Zehnjährigen» wartet sie mit einer Neuheit auf.

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Feuerwehrkommandant Bernhard Achermann geht durchs Stützpunktgebäude in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Feuerwehrkommandant Bernhard Achermann geht durchs Stützpunktgebäude in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Bei der Stützpunktfeuerwehr Stans geht der Alarm los: Im 4 Kilometer langen Steilrampentunnel vor Engelberg ist ein Zug stecken geblieben. Die Bahnpassagiere müssen evakuiert werden. Die Stanser Feuerwehr braust los. Angehängt: der Railkit. Das multifunktionale Gerät ist sowohl strassen- als auch schienentauglich. Er dient zur Evakuation von Menschen aus Bahntunnels und zum Transport von Material. Der Einsatz ist fiktiv, besagter Bahntunnel frühestens 2010 in Betrieb.

Bernhard Achermann, seit 2001 Kommandant, ist froh, ein solches Gefährt zur Verfügung zu haben. Seit diesem September sind sie nun als eine der ersten Feuerwehren in der Schweiz stolze Benutzer dieses Hilfsfahrzeugs. Dieser von der Feuerwehr Stans mitentwickelte Prototyp werde natürlich im Hinblick auf den Steilrampentunnel eine noch grosse Bedeutung erlangen, so Achermann.

Die Feuerwehr in Stans kennt keine Nachwuchsprobleme
Am Tag der offenen Tür vom kommenden Samstag hat die Bevölkerung Gelegenheit, das technische Wunderding nebst anderen Fahrzeugen bestaunen zu können. Grund für den Tag der offenen Tür ist das zehnjährige Bestehen. Als Stützpunktfeuerwehr greift sie den Ortsfeuerwehren unter die Arme, wenn sie das Ereignis alleine nicht bewältigen können oder ihnen das benötigte Material dazu fehlt. Sie nimmt Aufgaben auf dem ganzen Kantonsgebiet und teilweise in Engelberg wahr. Zudem rückt sie wenn nötig auch bei Unfällen auf der A 2 aus. Rund 130 Einsätze jährlich leistet die Stützpunktfeuerwehr Stans.

«Unser Stützpunktkonzept hat sich in den vergangenen 10 Jahren sehr bewährt», bilanziert Achermann. Doch dank Spezialistenwissen und einer stetigen Weiterbildung könne das rund 150-köpfige Korps die anspruchsvollen Stützpunkteinsätze bewältigen. Nachwuchsprobleme kennt man gemäss Achermann nicht. «Unsere Rolle als Stützpunkt motiviert viele junge Leute, bei uns einzutreten.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.