FINANZAUSGLEICH: 19 Millionen Franken im Nidwaldner Finanzausgleich

In Nidwalden werden 2015 die Gemeinden mit 19,4 Millionen Franken aus dem innerkantonalen Finanzausgleich unterstützt. 11,0 Millionen Franken leisten daran die finanzstarken Gemeinden Hergiswil, Stansstad, Stans und Ennetbürgen, den Rest zahlt der Kanton.

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Die Flagge von Nidwalden weht im Wind. (Bild: Keystone / Sigi Tischler)

Die Flagge von Nidwalden weht im Wind. (Bild: Keystone / Sigi Tischler)

Bis auf Stansstad erhalten alle finanzstarken Gemeinden auch Beiträge aus dem Finanzausgleich ausgeschüttet, wie aus den am Mittwoch von der Staatskanzlei veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Nettozahler ist neben Stansstad auch Hergiswil. Stans und Ennetbürgen nehmen über den Finanzausgleich mehr Geld ein als sie zahlen müssen.

Sieben der elf Nidwaldner Gemeinden (Beckenried, Buochs, Dallenwil, Emmetten, Ennetmoos, Oberdorf, Wolfenschiessen) erhalten im Finanzkraftausgleich total 9,9 Millionen Franken. Beitragsberechtigt sind Gemeinden, die eine gewisse Finanzkraft oder eine Mindesteinwohnerzahl nicht erreichen.

Vom Normausgleich Schulen profitieren acht Schulgemeinden, nämlich Beckenried, Buochs, Dallenwil, Ennetbürgen, Ennetmoos, Oberdorf, Stans und Wolfenschiessen. Die Finanzausgleichsmittel betragen 8,7 Millionen Franken.

Der kleinste der drei Finanzausgleichstöpfe ist der für Wildbachverbauungen und Naturkatastrophen, der sich auf 0,8 Millionen Franken beläuft. Von diesem profitieren Beckenried, Buochs, Dallenwil, Ennetmoos, Hergiswil und Wolfenschiessen. (sda)