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Finanzausgleich als Unkonstante

Kirchgemeinde Die Traktanden der Kirchgemeindeversammlung vom Dienstagabend waren eine kurze Angelegenheit. Das Budget 2017 mit einem Defizit von 62 620 Franken bei einem Aufwand von knapp 1,3 Millionen wurde ebenso genehmigt wie der Steuerfuss von unverändert 0,38 Einheiten. Zu beiden Geschäften gab es keine Wortmeldung.

Dafür zeigte Finanzchefin Nathalie Häberli auf, warum es schwieriger geworden ist, ein zuverlässiges Budget zu erstellen. Die grosse Unkonstante sei der kantonale Finanzausgleich. Veränderungen in anderen Gemeinden wie die Anzahl Religionsunterrichtsstunden könnten bereits erhebliche Umverteilungen beim Finanzausgleich zur Folge haben. Die Mittel dürften in Zukunft generell etwas schrumpfen. Laut Häberli schränzt der Kanton vom Geld an die Landeskirche – bisher 12 Prozent aus den Einnahmen der juristischen Steuern – 3 Prozent zur Sanierung des Staatshaushalts ab. Die Landeskirche verteilte das restliche Geld nach Deckung ihrer Kosten jeweils an die Kirchgemeinden. Neu hat sie die Möglichkeit, Reserven zu bilden. Trotzdem ist Häberli zuversichtlich, die Lücke mit Mehreinnahmen aus den Steuererträgen einigermassen zu kompensieren. «Wir verfügen über Eigenmittel. Zwar schwinden diese mit dem Bau der Totenkapelle, doch in Nöte werden wir deswegen nicht geraten.» (om)

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