FINANZEN: Nidwaldner Gemeinden erhalten 20 Millionen

In Nidwalden werden 2014 die Gemeinden mit 19,2 Millionen Franken aus dem Finanzausgleich unterstützt. Am meisten Geld erhält Buochs, am meisten zahlt Hergiswil.

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Kühe weiden auf einer Weide bei Buochs (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Kühe weiden auf einer Weide bei Buochs (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, werden 59 Prozent der verteilten Mittel durch die besser gestellten Gemeinden aufgebracht, der Rest durch den Kanton. Zahler sind die drei finanzstarken Gemeinden Hergiswil, Stans und Stansstad.

Am meisten Geld, jeweils über 9,2 Millionen Franken, werden im Finanzkraftausgleich und im Normausgleich Schule umverteilt. Der Rest entfällt auf den Normausgleich Wildbachverbauungen. Vom Finanzkraftausgleich profitieren sieben der elf Gemeinden, vom Normausgleich Schule acht und vom Normausgleich Wildbachverbauungen sechs.

Stansstad ist die einzige Gemeinde, die in den Finanzausgleich einzahlt und kein Geld erhält. Die Zahlgemeinde Stans wird beim Normausgleich Schule berücksichtigt, Hergiswil beim Normausgleich Wildbauchverbauungen. Fünf Gemeinden (Beckenried, Buochs, Dallenwil, Ennetmoos und Wolfenschiessen) profitieren von allen drei Töpfen.

Die grösste Zahlergemeinde ist Hergiswil. Netto liefert sie 8,4 Millionen Franken ab, was 1517 Franken pro Einwohner ausmacht. Am meisten Geld erhält Buochs mit 3,6 Millionen Franken (pro Kopf 680 Franken). Umgerechnet pro Einwohner erhält Wolfenschiessen mit 1623 Franken am meisten Geld (total 3,4 Millionen Franken). (sda)

Hinweis: Die detaillierten Zahlen »