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FINANZEN: Nidwaldner Rechnung ist besser als erwartet

Die Staatsrechnung des Kantons Nidwalden für 2015 ist deutlich besser als erwartet - dank der Gewinnausschüttungen der Nationalbank und eines Sonderfalls bei den Steuern.
Der Nidwaldner Finanzdirektor und Regierungsrat Alfred Bossard an der Medienkonferenz zur Staatsrechnung 2015 des Kantons Nidwalden. (Bild: Keystone)

Der Nidwaldner Finanzdirektor und Regierungsrat Alfred Bossard an der Medienkonferenz zur Staatsrechnung 2015 des Kantons Nidwalden. (Bild: Keystone)

Die Staatsrechnung weist ein Gesamtergebnis von 0,6 Millionen Franken aus. Budgetiert war ein Fehlbetrag von 12,4 Millionen Franken. Die Verbesserung geht vor allem auf die Betriebsrechnung zurück, die statt mit einem Fehlbetrag von 33,1 Millionen Franken mit einem Überschuss von 13,4 Millionen Franken schliesst.

Während der Betriebsaufwand nur wenig unter Budget blieb, viel der betriebliche Ertrag mit 351,0 Millionen Franken um fast 43 Millionen Franken höher aus als budgetiert. Das Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit verbesserte sich in der Folge um über 46 Millionen Franken auf einen Ertragsüberschuss 13,4 Millionen Franken.

Gegenüber dem Voranschlag habe der Fiskalertrag um 24,3 Millionen Franken zugenommen, teilte die Staatskanzlei mit. Sie führt dies vor allem auf einen Sondersteuerertrag zurück. Zu Buche schlugen auch die ordentliche und zusätzliche Gewinnausschüttungen der Nationalbank.

Das Ergebnis aus der Finanzierung beläuft sich auf 16,6 (Budget: 15,7) Millionen Franken. Das operative Ergebnis schlug von einem Fehlbetrag von 17,4 Millionen Franken in einen Überschuss von 30 Millionen Franken um.

Dieses sehr gute operative Ergebnis sei in dieser Höhe nicht nachhaltig, schreibt die Staatskanzlei. Ohne den Sonderfall bei den Steuern und die zusätzlichen Ausschüttungen der Nationalbank würde das operative Ergebnis nur bei 7 Millionen Franken liegen.

Die Investitionen lagen wegen Verzögerungen bei verschiedenen Projekten unter dem Voranschlag. Die Nettoinvestitionszunahme betrug somit nur 13,2 (21,2) Millionen Franken.

Statt eines Finanzierunsfehlbetrags von 21,3 Millionen Franken weist Nidwalden für 2015 einen Finanzierungsüberschuss von 5,6 Millionen Franken aus. Der Selbstfinanzierungsgrad verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 126,5 Prozent auf 378,1 Prozent.

sda

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