FINANZKRISE: Pensionskasse mit niedrigerem Deckungsgrad

Die Nidwaldner Pensionskasse spürt die weltweite Finanzkrise. Der Deckungsgrad sank seit Jahresbeginn von rund 98 Prozent auf unter 92 Prozent. Die Gesamtrendite betrug -5,5 Prozent.

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Die Nidwaldner Pensionskasse hält in einer Mitteilung vom Dienstag aber fest, dass die laufenden Renten nicht kürzbar und in keiner Weise gefährdet seien. Auch werde an der aktuellen Anlagestrategie festgehalten.

Einbussen einfahren musste die Pensionskasse vor allem bei den Schweizer (-17,4 Prozent seit Jahresbeginn) wie auch den ausländischen (-23,5 Prozent) Aktien. In geringerem Ausmass gab es auch bei den Hedge Funds (-6,7 Prozent) und den Commodities (-11,3 Prozent) Verluste. Positiv verliefen die Schweizer Obligationen (+0,8 Prozent) und Immobilien (+4,0 Prozent).

Bei der konkursiten US-Investmentbank Lehmann hatte die Pensionskassse keine direkten Investitionen. Strukturierte Produkte wurden keine eingesetzt. Das Obligationen-Engagement bei gefährdeten US-Instituten beläuft sich auf 5,0 Millionen Franken.

Die Pensionskasse weist darauf hin, dass sie in den letzten Jahrzehnten nur 2005 und 2006 einen Deckungsgrad von über 100 Prozent hatte. Verbleibt der Deckungsgrad auch im 2009 unter 95 Prozent, müssen von Gesetzes wegen die Beiträge angepasst werden.

sda