Firmen-Umsiedlung soll fairer werden

Verschiedene Firmen im Kanton Nidwalden liegen in einem Gefahrengebiet. Ziehen sie um, sollen sie auch fair entschädigt werden.

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Gefährdet das Gebiet bei seiner Mündung: der Buoholzbach. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Gefährdet das Gebiet bei seiner Mündung: der Buoholzbach. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Nidwaldner Firmen, deren Gebäude in der Hochwasser-Gefahrenzone liegen, sollen künftig fairer entschädigt werden, wenn sie umziehen. Bislang erhielten sie nur eine minimale Entschädigung für ihr Land: Deklariert als Gefahrenzone, ist es nämlich praktisch nichts mehr wert. Besonders beim Buoholzbach tritt dieses Problem offen zu Tage.

Nun will der Nidwaldner Regierungsrat mit einer Gesetzeskorrektur diesen Missstand beheben. Weil der Landwert des Ersatzgrundstückes nicht mehr mit einer Gefahrenzone belastet ist, erachtet der Regierungsrat eine Leistung von 50 Prozent des Verkehrswertes als angemessen. Wie viel das neue Gesetz den Kanton kosten werde, lasse sich allerdings noch nicht genau beziffern, erklärt Baudirektor Hans Wicki.

red

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