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Fünf neue Häuser für Wolfenschiessen

Der Dorfkern erhält «Zuwachs». Auf dem Areal der ehemaligen Christen Trans AG entstehen fünf Häuser - es soll bezahlbaren Wohnraum geben.
Oliver Mattmann
Fünf Häuser mit 23 Wohnungen sind geplant.Visualisierung: PD

Fünf Häuser mit 23 Wohnungen sind geplant.Visualisierung: PD

Die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum ist in Nidwalden seit geraumer Zeit aktuell. Auch in Wolfenschiessen besteht ein Bedürfnis nach Wohnungen für Familien, die zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind. «In der jüngsten Vergangenheit sind hier viele Einfamilienhäuser entstanden, aber nur wenige Eigentums- und Mietwohnungen im preiswerten Segment», sagt Björn Britschgi, Geschäftsführer und Inhaber der Kontur Architekten in Stans. Diesem Trend will er als Mitbesitzer einer Liegenschaft im Dorfkern von Wolfenschiessen Gegensteuer geben. Dabei handelt es sich um das Areal der früheren Christen Trans AG an prominenter Lage an der Oberrickenbachstrasse.

«Überbauung Dorfzentrum» nennt sich das Projekt, das Britschgi zusammen mit Alois Christen und dessen Sohn Tom, der die Christen Trans zuletzt führte, derzeit realisiert. 23 Wohnungen mit 3 1/2- bis 5 1/2-Zimmern sollen entstehen. Kürzlich ist der Spatenstich erfolgt, momentan ist der Abbruch der bestehenden Gebäude im Gang. Mit gigantischen Baggern sind die Werkhallen niedergerissen und Armiereisen von Holz und Beton getrennt worden. Die ersten Wohnungen in den fünf neuen Häusern sollen ab August 2019 bezugsbereit sein. Mit der Überbauung, die auch einen Spielplatz, Rasenflächen und eine Tiefgarage umfasst, erfüllt sich die Familie Christen ein lang gehegten Traum. Es sei schon immer ihre Vision gewesen, dereinst auf ihrem Gelände Wohnraum zu schaffen.

Optisch werden die Gebäude in unauffälligen Braun-, Grau- und Sandfarbton und abwechslungsreich mit Verputz-, Stein- und Holzfassaden daherkommen. Gänzlich freie Hand hatten die Planer aber nicht. «Die Parzelle befindet sich in der Dorfzone, entsprechend hat sich das Projekt in die Umgebung einzupassen», erklärt Architekt Björn Britschgi.

Einsprachen wurden auf gütlichem Weg bereinigt

Die Pläne seien mit der Denkmalpflege abgesprochen. Nennenswerte Herausforderungen beim Bau erwartet Britschgi nicht. Auch das Bewilligungsverfahren sei soweit reibungslos über die Bühne gegangen. «Wir konnten Einsprachen auf dem gütlichen Weg bereinigen.»

Das Investitionsvolumen beträgt rund 18 Millionen Franken. Knapp die Hälfte der Wohneinheiten sind inzwischen bereits vergeben. Bei einem Haus wird beabsichtigt, dieses als Ganzes zu verkaufen. Laut Bauherr sollen diese Wohnungen anschliessend vermietet werden.

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