Fischer können Bäche ersteigern

Anfang November werden im Kanton Nidwalden neun Bäche und zwei Seen zur Pacht versteigert. Die meisten Gewässer sind aber in festen Händen.

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Auch der Bannalpsee ist ausgeschrieben.

Auch der Bannalpsee ist ausgeschrieben.

Das gibts nur alle acht Jahre: Anfang November können Fischer und Fischervereine im Kanton Nidwalden mehrere Bäche und zwei kleine Seen ersteigern. Wer die Auktion gewinnt, darf die entsprechenden Gewässer dann nutzen. Allerdings nicht einfach nach Gutdünken. So schreibt der Kanton vor, wie viele Fischerkarten ausgegeben werden dürfen, und er hält die Pächter auch an, die eingesetzten Fische in der kantonalen Fischbrutanlage in Beckenried zu beziehen, nicht zuletzt zur Kontrolle der Qualität. Unter den zu pachtenden neun Bächen und zwei Seen sind so klingende Namen wie der Bannalpsee oder die Engelbergeraa.

Im Zweifelsfall Regierungssache

Obwohl es sich um eine Auktion handelt, bleiben die Gewässer in der Regel in den bisherigen Händen. Allerdings nicht immer: Vor vier Jahren wollte ein zweiter Verein ebenfalls den Mehlbach in Ennetmoos ersteigern. Für diesen Fall ist vorgesorgt: Überbieten sich zwei Interessenten um mehr als 50 Prozent des Schatzungs- oder Mindestgebotswerts, entscheidet die Regierung über die Zuteilung.

red/Marion Wannemacher

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