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Kolumne

Fluch und Segen beim Töggelen

Blitzlicht
Matthias Stadler

Gerade komme ich zurück von einer Töggelipause. Will heissen, wir haben uns zu viert die Bälle um die Ohren geschossen, bis der Kasten wackelte. Dieser wird bei uns auf der Redaktion in Luzern rege genutzt. Entsprechend ist das Niveau mittlerweile entsprechend gut. Auch mit meiner Lernkurve bin ich sehr zufrieden – obwohl ich natürlich nie an Hannes Wallimann aus Alpnach herankommen werde, der zu den besten Töggelern der Schweiz gehört.

Töggelen kann also ein Segen sein – aber auch extrem frustrierend. Wenn es nicht läuft wie gewünscht, hat man kaum Ausreden. Es liegt an einem selber. «Ja, dann reg dich doch einfach nicht so auf», lautet ein gern gegebener Rat. «Wenns denn so einfach wär», denk ich mir jeweils augenrollend. Als sportlich ehrgeizige Person ist das «locker Nehmen» einfacher gesagt als getan, gerade bei einer Sportart wie Töggelen. Im Fussball etwa ist das Frustrationspotenzial für den Einzelnen meiner Meinung nach nicht so gross. Man kann ja immer noch dem Torhüter, dem Schiri oder dem Wetter die Schuld in die Schuhe schieben.

Ähnlich wie beim Töggelen verhält es sich beim Tennis: Man hat keine Ausreden. «Fantastisch», denke ich dann, wenn mir ein Volley so gelingt wie geplant. «Ein sch... Sport», denke ich, wenn ich eine einfache Vorhand meterweise ins Aus setze. Aber das ist wohl das Los eines Ehrgeizigen. Während die einen solche Fehler auf die leichte Schulter nehmen können, nerven sich die anderen ob eines Gegentores beim lockeren Töggelen.

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