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Fluglärm: Beschwerde gegen Umnutzungsgesuch für Flugplatz Buochs eingereicht

Gegen das Gesuch für die Umnutzung des ehemaligen Militärflugplatzes in Buochs in ein ziviles Flugfeld haben die Grünen Nidwalden Beschwerde erhoben. Sie bemängeln das Mitwirkungsverfahren und wollen keine Ausdehnung der Betriebszeiten hinnehmen.
Der Flugplatz Buochs. (Bild: Corinne Glanzmann, 23. August 2017)

Der Flugplatz Buochs. (Bild: Corinne Glanzmann, 23. August 2017)

(sda) An Sonn- und Feiertagen dürfe kein Flugbetrieb stattfinden, heisst es in der Beschwerde ans Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl), über die die Partei am Mittwoch informierte. Man sei für die zivile Weiterführung des Flugbetriebs, doch werde in Zukunft der Fluglärm zunehmen. Das beeinträchtige die Erholungsfunktion der Landschaft und würde sich bei einer Ausdehnung der Betriebszeiten akzentuieren.

Als nicht erfüllt erachten die Beschwerdeführer die ökologische und landschaftliche Aufwertung. Die sechs geplanten Trittsteinbiotope seien eine «Alibiübung», die Ausgleichsmassnahmen unzureichend. Gleiches gelte für den Wildtierkorridor. Dafür bräuchte es neben Leitstrukturen und Trittsteinen auch eine Brücke über die Autobahn und die Stanserstrasse.

Die Nidwaldner Regierung hatte Ende Oktober über den Stand der Umnutzung des Flugplatzes Buochs vom militärischen in einen zivilen Flugplatz informiert. Das Objektblatt zum Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), der kantonale Richtplan und das Umnutzungsgesuch wurden in der Folge öffentlich aufgelegt.

Die Grünen kritisieren dieses Mitwirkungsverfahren als «demokratiefeindlich». Für Eingaben sei die Zeit mit 30 Tagen knapp. Zudem habe die Fluplatzbetreiberin mehrere hunderttausend Franken für die Bearbeitung der Gesuchsunterlagen aufwenden können, die zur Hälfte vom Kanton Nidwalden mitfinanziert würden.

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