FLUGPLATZ BUOCHS: Abschluss der Verhandlungen ist in Sicht

Die Verträge mit dem Bund zum Flugplatz Buochs stehen vor dem Abschluss. Der Regierungsrat erwartet einen Technologieschub.

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Gerhard Odermatt, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Nidwalden. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Gerhard Odermatt, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Nidwalden. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Die zivile Mitbenutzung des Flugplatzes Buochs ist für Nidwalden eine grossartige Chance, um sich eine bessere Position im hart umkämpften Standortmarketing zu verschaffen», erklärte Regierungsrat Gerhard Odermatt. Anlässlich der Generalversammlung des Flugplatzkomitees Nidwalden informierte Odermatt über den aktuellen Stand der zivilen Mitbenutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Buochs.

«Der Fokus auf Aviatik und aviatiknahe Ansiedelungen bedeutet einen Technologieschub für die Nidwaldner Wirtschaft und deren Arbeitsmarkt.» Nach fünfjährigen Verhandlungen sind nun praktisch alle Knacknüsse gelöst. Regierungsrat Odermatt rechnet per Ende Jahr mit der Unterzeichnung der Verträge mit dem Bund.

Höhe der Kosten sind noch unklar
Unklar ist die Höhe der Investitionskosten für den Neubau des Kontrollturms, für die Flugplatzumzäunung und für die Anpassungen der aviatischen Infrastruktur. Weil das Militär an einem Tower nicht interessiert ist, entfallen sämtliche Kosten auf den Kanton. Auch über die jährlichen Betriebskosten mochte sich Regierungsrat Odermatt noch nicht festlegen, sie seien aber höher als bisher. Er rechnet Anfang des nächsten Jahres mit einem Kreditbegehren an den Landrat. Zuvor stünden noch die Landfrage und einige Abklärungen mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt bevor.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.