FLUGPLATZ BUOCHS: Brütender Vogel lässt ein Flugzeug grounden

Ein fliegender Reporter hat einen Vogel. Und kann deshalb nicht ausfliegen: Im Flügel seines Vogels hat sich ein anderer eingenistet.

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Das gefundende Vogelnest. (Bild pd)

Das gefundende Vogelnest. (Bild pd)

Niklaus Wächter ist passionierter Fotograf und Journalist für «Blick» und andere Tageszeitungen. Und einer der wenigen Reporter mit eigenem Flugzeug – einem zweiplätzigen Motorsegler. Im Auftrag von «Blick» sollte er für Flugaufnahmen nach Feusisberg zur Schweizer Fussball-Nati fliegen. Doch als Pilot Wächter sein Flugi aus der Halle auf dem Flugplatz Buochs holen wollte, staunte er nicht schlecht: Im rechten Flügel hatte sich ein Vogel eingenistet, vermutlich eine Bachstelze. Im Nest befinden sich drei Eier. Möglich war dies, weil die Flügel des Motorseglers aus Platzgründen demontiert waren.

Niklaus Wächter erwies sich als Natur- und Tierfreund und liess den Vogel gewähren. «Dann warte ich halt, bis die Vögel ausgeflogen sind», sagt er. «Sonst sind es ja immer die Vögel, die Rücksicht auf Flugzeuge nehmen müssen, jetzt ist es einmal umgekehrt.» Deshalb bleibt der Motorsegler mit VW-Motor noch ein paar Tage oder Wochen in der Halle.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.