Flugplatz Buochs: Korporationen bleiben hart

Die Korporationen von Stans, Buochs und Ennetbürgen lehnen das Vorgehen des Regierungsrates bei der Realisierung eines Zivilflugplatzes Nidwalden weiterhin ab. Nun hoffen sie auf den Landrat.

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Josef Bucher, Präsident der Genossenschaft Buochs links und Albert Gabriel, Präsident der Genossenkorporation Ennetbürgen, halten an ihren Forderungen fest. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Josef Bucher, Präsident der Genossenschaft Buochs links und Albert Gabriel, Präsident der Genossenkorporation Ennetbürgen, halten an ihren Forderungen fest. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Der Antrag des Regierungsrates an den Landrat enthalte Forderungen mit unabsehbaren juristischen und finanziellen Risiken, teilten die Korporationen am Dienstag mit. Sie könnten diese ohne tiefere Abklärungen schlicht nicht übernehmen.

Die Korporationen halten deshalb an ihrem im Oktober vorgestellten und Anfang November überarbeiteten Vereinbarungsentwurf fest. Sie hoffen, dass der Landrat am 21. November ebenfalls in diesem Sinne entscheiden werde, denn es sei der einzige Weg aus der Sackgasse.

Die Armee benötigt Teile des Flugplatzes Buochs nicht mehr. Der Regierungsrat möchte das Areal entwickeln und einen zivilen Flugplatz betreiben. Dieser wird etwa von den dort angesiedelten Pilatus Flugzeugwerken AG benötigt. Regierungsrat und Korporationen werfen sich gegenseitig vor, sich Vorteile sichern und der Gegenseite die Nachteile überlassen zu wollen. Die Korporationen haben als ehemalige Landbesitzer ein Vorkaufsrecht.

sda