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Flugplatz Buochs: Militär könnte sich zurück ziehen

Die Armee muss wohl zwei Flugplätze schliessen. Zuoberst auf der Abschussliste des Bundes stehen Buochs, Dübendorf und Sion. Das könnte auch für Emmen Konsequenzen haben.
Blick aus der Luft auf das Rollfeld des Flugplatzes Buochs. (Bild: Keystone)

Blick aus der Luft auf das Rollfeld des Flugplatzes Buochs. (Bild: Keystone)

Die Armee muss sparen. «Bis zu zwei Militärflugplätze müssen geschlossen werden», sagte die Generalsekretärin des Militärdepartements (VBS) jüngst an einem Podium. Für den Flugplatz Buochs könnte der Rückzug der Armee das Ende bedeuten.

Der Kanton Nidwalden zeigt sich besorgt. «Wir streben einen kostendeckenden Betrieb an. Ohne die Beiträge des Bundes wäre das schwierig», sagt Justiz- und Sicherheitsdirektor Alois Bissig. Zwar ist der Flugplatz Buochs aktuell militärisch nicht in Betrieb. Doch er erhält immer noch Unterhaltsbeiträge.

Auch für Emmen könnten die Pläne des Bundes Konsequenzen haben. Würde der Flugplatz in Sion geschlossen, müssten 6902 Starts und Landungen von Kampfjets auf die anderen Flugplätze verteilt werden. Aktuell haben neben Sion nur Payerne, Meiringen und Emmen Kampfjetflüge auf ihren Flugplätzen.

Schweizer Piloten in Südafrika?

Bundesrat Ueli Maurer hatte bereits angekündigt, dass eine der neuen Gripen-Staffeln in Emmen angesiedelt werden könnte. Eine andere Variante, die ebenfalls diskutiert wird, ist, den Fluglärm zu exportieren. So plant etwa der Gripen-Hersteller Saab eine Pilotenschule in Südafrika. «Die Schweiz als zukünftiger Kunde wäre sehr willkommen», sagt Saab-Sprecher Erik Magni auf Anfrage. Schon heute trainieren die Piloten der Schweizer Luftwaffe immer wieder im Ausland, beispielsweise in Norwegen.

Lea Wertheimer

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