Flugplatz Buochs: Verträge vor Vereinbarung

Ins Nidwaldner Flugplatzdossier kommt Bewegung: Bevor die Regierung aber die Vereinbarung mit den Kooperationen abschliesst, sollen diese die Verträge mit der armasuisse aushandeln.

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Blick vom Stanserhorn auf den Flugplatz Buochs. (Bild: Archiv Markus von Rotz / Neue NZ)

Blick vom Stanserhorn auf den Flugplatz Buochs. (Bild: Archiv Markus von Rotz / Neue NZ)

Am 21. November hatte der Nidwaldner Landrat entschieden: Beim Kauf der frei werdenden Landflächen beim Militärflugplatz Buochs soll der Kanton Nidwalden den Korporationen den Vortritt lassen. Das Parlament überging damit den Regierungsrat, der wollte, dass der Kanton nicht vom Landkauf ausgeschlossen wird.

Nach diesem Beschluss präzisierte die Regierung nun das weitere Vorgehen. Bevor sie einem Verkauf der Landflächen an die Kooperationen zustimme und die Vereinbarung zwischen Kanton und Kooperationen abgeschlossen wird, sollen die Verkaufsverträge zwischen der armasuisse und den drei Korporationen ausgehandelt werden, heisst es in der Medienmitteilung vom Donnerstag.

Die Regierung werde sich «in Nachachtung des Beschlusses des Landrates» dafür einsetzten, dass die frei werdenden Landflächen «nach Nidwalden zurück kommen». Er werde somit einem durch armasuisse und Korporationen noch auszuhandelnden Verkauf an die Korporationen zustimmen. Die armasuisse verlängerte die Frist für die Erstellung der notwendigen Verträge bis am 31. März 2013.

Ziel ist es, in Buochs auf den für den Militärflugplatz (Sleeping Base) nicht mehr benötigten Flächen einen zivilen Flugplatz zu betreiben.

sda/bep