Flugplatz: Landrat hat die Qual der Wahl

Am Mittwoch berät der Landrat den Kauf des Flugplatzes in Buochs. Die Regierung bringt einen neuen Antrag ein.

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Der Flugplatz Buochs mit dem Fronalpstock im Hintergrund. (Bild: Archiv Neue NZ)

Der Flugplatz Buochs mit dem Fronalpstock im Hintergrund. (Bild: Archiv Neue NZ)

Praktisch in letzter Minute hat die Nidwaldner Regierung ihren Antrag zum Flugplatz Buochs abgeändert. Sie will sich jetzt auf den Kauf der vom Bund nicht mehr benötigten Flächen konzentrieren. Der Kanton soll das Land erwerben, auf dem kein Vorkaufsrecht der Korporationen Buochs und Ennetbürgen liegt.

Die übrigen Flächen sollen die Korporationen kaufen. Im Anschluss daran könne man in die weitere Planung des Flugplatzes gehen, sagt Regierungsrat Hans Wicki. Die Korporationen Buochs, Ennetbürgen und Stans setzen nach wie vor auf eine Vereinbarung, in der sie Zugeständnisse zu den zu erwartenden Lasten machen und auch Hand bieten wollen zum weiteren zivilen Betrieb des Flugplatzes.

Kommissionen entgegengesetzt

Die Landratsdebatte am Mittwoch dürfte spannend werden. Drei Kommissionen haben Berichte zu dem Geschäft abgeliefert. Während die Kommission für Bildung, Kultur und Volkswirtschaft deutlich für den Antrag der Regierung votiert, stellt sich die Kommission für Bau, Umwelt Planung und Landwirtschaft ebenso deutlich auf die Seite der Korprationen. Hinter die Korporationen stellt sich auch die Finanzkommission mit knapper Mehrheit.

Martin Uebelhart

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