Flurnamen: Landrat glättet die Wogen

In Nidwalden sind die gesetzlichen Grundlagen gelegt worden, um den Streit um die Schreibweise der Flurnamen zu beenden. Der Landrat hat am Mittwoch die Kompetenz zur Benennung der Strassen grundsätzlich den Gemeinderäten zugewiesen.

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Die einheitliche Schreibweise der Flurnamen hatte 2008 viele Einsprachen provoziert. Scmiedgasse in Stans: (Einsprachen haben den Namen «Schmidgasse» verhindert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die einheitliche Schreibweise der Flurnamen hatte 2008 viele Einsprachen provoziert. Scmiedgasse in Stans: (Einsprachen haben den Namen «Schmidgasse» verhindert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Vor einigen Jahren wollte der Kanton die Flurnamen durch eine Nomenklaturkommission anpassen lassen. Bei der Bevölkerung stiess dies auf Widerstand. Wendelin Waser (CVP) sagte, die vielen Änderungen der Flurnamen seien nicht erwünscht gewesen.

Mit der neuen Kompetenzgebung soll wieder Vertrauen geschaffen werden, wie im Parlament erklärt wurde. Armin Odermatt (SVP) sagte, dass es in solch heiklen Angelegenheiten Fingerspitzengefühl brauche. Er forderte, dass auf Wunsch vollzogene Namenswechsel wieder rückgängig gemacht werden sollen.

Auch Klaus Reinhard (FDP) sagte, es brauche keine Namensliste und kein detailliertes Gesetz. sondern Verantwortungs- und Geschichtsbewusstsein. Peter Scheuber (CVP) sagte, es sei wichtig, dass Vermessungsamt, Gemeinde und Grundeigentümer einbezogen würden.

sda