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FLURNAMEN: Nidwalden legt geografische Namen neu fest

Die Nidwaldner Regierung nimmt einen neuen Anlauf, um die Schreibweise von lokalen Namen zu vereinheitlichen. Sie hatte das Prozedere 2008 nach heftigen Protesten gestoppt. Zwischenzeitlich wurden für die sogenannte Nomenklatur neue gesetzliche Grundlagen geschaffen.
Schmiedgasse in Stans: Einsprachen verhinderten den Namen «Schmidgasse». (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Schmiedgasse in Stans: Einsprachen verhinderten den Namen «Schmidgasse». (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Wie die Baudirektion am Mittwoch mitteilte, geht es aktuell um die Namen in Ennetmoos, Stans, Stansstad und Wolfenschiessen. Das Nomenklaturverfahren wird nun gemäss den neuen Bundes- und kantonalen Vorschriften neu aufgerollt.

Die Nomenklaturkommission wird nur noch Empfehlungen zu Handen der Baudirektion abgeben können. Diese wird dann die Schreibweise festlegen. Die Betroffenen könnten sich gegen die Schreibweise mit Rechtsmitteln wehren, schreibt die Baudirektion.

Der Nomenklaturkommission war vorgeworfen worden, dass sie bei ihrer Arbeit nicht mit genügend Fingerspitzengefühl vorgegangen sei und zu viele Änderungen angestrebt habe. Auch habe sie nicht genügend auf lokale Gegebenheiten Rücksicht genommen. Der Streit um die Schreibweisen der Flurnamen führte auch zu Debatten im Landrat. (sda)

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