FRÄKMÜNT: Russe am Pilatus tödlich verunglückt

Am Samstagabend ist ein 29-jähriger russischer Mountainbiker bei einem Abstieg vom Pilatus Richtung Fräkmünt abgestürzt. Er verletzte sich sich dabei tödlich.

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Bei der Klimsenkapelle nahmen die Biker den Abstieg über den Nauen in Angriff. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Bei der Klimsenkapelle nahmen die Biker den Abstieg über den Nauen in Angriff. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Am Samstag wurde der Nidwaldner Kantonspolizei um 20.36 Uhr gemeldet, dass am Pilatus ein Berggänger abgestürzt sei. Bei der Sachverhaltsaufnahme wurde bekannt, dass zwei russische Touristen mit ihren Bikes versuchten, vom Eigenthal via Pilatus nach Alpnach zu gelangen.

Absturz beim «Gsäss»

Bei der Klimsenkapelle angekommen, hätten die beiden festgestellt, dass die Pilatusbahn bereits ihren Betrieb eingestellt hatte. So hätten sich die beiden gleichwohl entschlossen, noch ins Tal abzusteigen. Sie benützten den sogenannten Nauen, wo sie ihre Fahrräder tragen mussten.

Wie die Nidwaldner Kantonspolizei weiter schreibt, stürzte dann einer der beiden beim „Gsäss“ samt Velo über die Felswand ab. Sein Kollege hatte zwar die Alarmierung vornehmen können, doch die aufgebotene Rettungsflugwacht konnte nur noch den Tod des 29-jährigen Russen feststellen.

Die weiteren Ermittlungen bezüglich der Unfallursache wurden durch die Nidwaldner Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei aufgenommen.

pd/kst