Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Fräkmüntegg: Aus Brandruine entsteht ein Verpflegungspavillon

Nicht mehr lange werden sich Gäste an den Überresten des abgebrannten Hotels Fräkmüntalp stören. Die Pilatus-Bahnen wollen auf diesem Platz mit der «Drachenalp» einen Pavillon mit Kiosk und Sitzplätzen errichten.
Matthias Piazza
Das Restaurant auf der Fräkmüntegg ist oft zur Hochsaison oft voll - nun soll ein Pavillon Abhilfe schaffen. (Bild: Boris Bürgisser)

Das Restaurant auf der Fräkmüntegg ist oft zur Hochsaison oft voll - nun soll ein Pavillon Abhilfe schaffen. (Bild: Boris Bürgisser)


Wer von Kriens aus auf den Pilatus will, steigt auf Fräkmüntegg von der Gondel- auf die Seilbahn um. Vor allem bei Tagesgästen aus der Region ist häufig die Fräkmüntegg das Ausflugsziel. Schliesslich befinden sich hier der grösste Seilpark der Zentralschweiz, eine Rodelbahn, Wanderwege und Grillstellen. Im Winter kann man schlitteln.

Godi Koch, Geschäftsführer der Pilatus-Bahnen AG. (Bild Dominik Wunderli)

Godi Koch, Geschäftsführer der Pilatus-Bahnen AG. (Bild Dominik Wunderli)

Wer Hunger hat, kann sich im Selbstbedienungsrestaurant verpflegen – sofern es noch Platz hat. Dies ist aber nicht immer der Fall. «An Spitzentagen ist das Restaurant sehr voll», bestätigt Godi Koch, Geschäftsführer der Pilatus-Bahnen AG. Geplant ist deshalb ein 10 auf 13 Meter grosser Holzpavillon namens «Drachenalp». Im integrierten Kiosk sind auch Grilladen erhältlich, die auf neuen Feuerstellen zubereitet werden können. Dazu kommen gedeckte Sitzplätze und ein WC. «Damit können wir das Restaurant entlasten und die Fräkmüntegg für unsere Gäste zusammen mit der Erweiterung des Seilparks noch attraktiver machen», erklärt Koch. Auch solle die «Drachenalp» eine Ergänzung für Wanderer und Gäste sein, die sich ihr Fleisch oder ihre Wurst lieber selber bräteln wollen. Von der Nachfrage ist Godi Koch überzeugt. «Vor allem Wanderer aus Kriens und Hergiswil vermissten bisher ein solches Angebot. Und der bestehende Picknickplatz ist an schönen Tagen ebenfalls häufig überbelegt.»

Land mussten die Pilatus-Bahnen dafür nicht zusätzlich erwerben, da sie das Grundstück besitzen. Der Bau kommt an die Stelle des vor zehn Jahren abgebrannten Hotels Fräkmüntalp zu stehen, wovon noch eine Ruine übrig blieb. «Damit verschwindet auch ein Schandfleck, der von unseren Gästen immer wieder beklagt wurde», so Koch.

Keine Touristenströme auf Fräkmüntegg erwartet

Die auf den ersten Blick hohen Kosten von einer Million Franken begründet Bahndirektor Godi Koch mit der hohen Qualität dieses Holzbaus.

Rund 779000 Personen liessen sich im vergangenen Jahr mit den Pilatus-Bahnen transportieren. Das waren rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Viertel davon fuhr bis zur Krienseregg oder Fräkmüntegg. Bedenken, dass mit dem neuen Angebot Touristenströme die Fräkmüntegg überfluten, seien allerdings fehl am Platz. «80 Prozent der Gäste auf der Fräkmüntegg sind Einheimische. Das Wachstum betrifft vor allem die internationalen Gäste, die 50 Prozent un­seres Umsatzes ausmachen und vor allem Pilatus Kulm zum Ziel haben», hält Godi Koch fest.

Läuft alles plangemäss, werden die Bauarbeiten diesen Herbst gestartet, damit der Pavillon zu Beginn der kommenden Sommersaison eröffnet werden kann. Einsprachen sind keine eingegangen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.