FREY-NÄPFLIN-STIFTUNG: Ex-Regierungsrat führt Museum

Das private Museum der Frey-Näpflin-Stiftung wird auch nach dem Tod des Stifters öffentlich zugänglich sein. Neuer Geschäftsführer ist ein bekanntes Gesicht.

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Ulrich Fässler. (Bild pd)

Ulrich Fässler. (Bild pd)

Der Stiftungsrat mit Präsidentin Ruth Frey-Näpflin hat wichtige Entscheide getroffen: Die Stiftung wird im Sinne des kürzlich verstorbenen Anton Frey weitergeführt, neu im Stiftungsrat ist der Stansstader Hans Furrer und Ulrich Fässler übernimmt die Geschäftsführung.

Fässler ist in der Zentralschweiz bekannt. Der Liberale sass von 1990 bis 2003 im Luzerner Regierungsrat und wurde 2005 vom Bundesrat als Verwaltungsreformer engagiert. Der heute 67-Jährige war bereits vorher Stiftungsratsmitglied. Auf Anfang Mai hat er nun die geschäftlichen Geschicke des privaten Museums in Stans übernommen. Bezüglich Nachfolge im Kuratorium werden gegenwärtig Gespräche geführt. «Ich will mithelfen, Stiftung, Sammlung und Museum im Sinne von Anton Frey-Näpflin zu erhalten und weiterzuentwickeln», sagt Ulrich Fässler zu seiner Motivation, diesen Posten anzutreten.

Die Frey-Näpflin-Stiftung ist 2004 gegründet worden. Ein Jahr später, im März 2005, wurde der Ausstellungsraum im Industriegebäude an der Hansmatt 30 in Stans eröffnet. Das Kunstmuseum führt eine permanente Ausstellung. Daneben wechseln sich Sonderausstellungen mit Bildern aus der eigenen Sammlung und Leihgaben ab.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.